Der Verzicht auf Metalle in stationären Stromspeichern wird nach unserer Auffassung hier zu einer deutlichen Entlastung der Rohstoffversorgung führen und so zugleich die Umstellung auf CO2-neutrale Stromversorgung beschleunigen und die ökologisch sensibelsten Rohstofflager vor Ausbeutung schützen.

Referenten der EAST Energy And Storage Technologies am 16./17.09.2019 in Erfurt (6): Vortrag über ein metallfreies elektrisches Batteriespeichersystem

Der Verzicht auf Metalle in stationären Stromspeichern wird nach unserer Auffassung hier zu einer deutlichen Entlastung der Rohstoffversorgung führen und so zugleich die Umstellung auf CO2-neutrale Stromversorgung beschleunigen und die ökologisch sensibelsten Rohstofflager vor Ausbeutung schützen.

Dr. Olaf Conrad: Die Region Mitteldeutschland hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Innovationstreiber im Bereich der Stromspeicher gemausert.

Am 16./17. September 2019 startet die erste EAST Energy And Storage Technologies exhibition & conference im CongressCenter der Erfurter Messe. In loser Folge interviewt im Vorfeld AKTUELLES Redner, die in den verschiedenen Workshops mit ihren Themen zum Gelingen der EAST beitragen. Heute gelten die Fragen Dr. Olaf Conrad, der im Workshop Technologien über ein metallfreies elektrisches Batteriespeichersystem berichtet.

Herr Dr. Conrad, Sie sind seit 2016 Geschäftsführer der JenaBatteries GmbH. Geben Sie bitte einen kurzen Überblick über die Tätigkeiten ihres Unternehmens.

JenaBatteries entwickelt auf der Basis von weltweit angemeldeten und teilweise bereits erteilten Patenten großformatige Batteriespeicher ab 100 kW Leistung und 400 kWh Kapazität. Was uns einzigartig macht ist, dass wir dabei vollständig auf Metalle im Speichermaterial verzichten. Wir haben diesen neuartigen Ansatz zur Stromspeicherung über die vergangenen sechs Jahre zur Marktreife entwickelt und bereiten derzeit die Markteinführung ab 2020 und volle Kommerzialisierung ab 2021 vor.

Ihre metallfreien Redox-Flow-Batterien sind weder brennbar noch explosiv und verwenden weder Schwermetalle noch aggressive Säuren. Erläutern Sie dies.

In unserer Batterie wird der elektrische Strom in wässrigen Lösungen aus organischen Salzen gespeichert, die in großen Mengen aus einfachen Grundstoffchemikalien in der chemischen Industrie hergestellt werden. Die Verwendung von Wasser als Lösungsmittel macht die Batterie prinzipiell nicht brennbar.

Da wir für die Speicherung keine Metalle verwenden, können wir die Speichermoleküle in nahe pH-neutralen Lösungen sicher betreiben, wodurch aggressive Säuren und aggressive Laugen vermieden werden und die betriebsbedingte Bildung explosiver Gasgemische ausgeschlossen ist.

Auch der massive Eingriff in empfindliche Ökosysteme, wie er etwa für die Gewinnung von Lithium aus Salzseen notwendig ist, wird mit unserer Technologie unnötig.

2015 wurde JenaBatteries mit dem IQ Innovationspreis Mitteldeutschland ausgezeichnet. Können Sie diese Auszeichnung in der Kategorie Chemie und Polymer rückblickend bewerten?

Die Region Mitteldeutschland hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Innovationstreiber im Bereich der Stromspeicher gemausert. Kluge Standort- und Technologiepolitik der beteiligten Landesregierungen, strategische Weitsicht der Hochschulleitungen bei der Profilbildung und ein sehr innovationsfreudiges und flexibles mittelständisches Unternehmertum haben hervorragende Voraussetzungen für die erfolgreiche Überführung von Forschungsergebnissen aus den Hochschulen in die arbeitsplatzschaffende gewerbliche Praxis geschaffen.

Mit dem IQ Innovationspreis ist die sehr erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem CEEC Jena an der Friedrich-Schiller-Universität belohnt worden. Er hat zugleich den Ansporn gegeben, den steinigen Weg zu einem wirtschaftlich erfolgreichen Produkt weiterzugehen. 

Zur EAST Energy And Storage Technologies exhibition & conference am 16. und 17. September 2019 im CongressCenter der Erfurter Messe werden Sie als Referent im Workshop Technologien über ein metallfreies elektrisches Batteriespeichersystem berichten. Dies ist, ihrer Meinung nach, eine Antwort auf das Metallknappheitsproblem. Erläutern Sie dies kurz.

Für den weiteren globalen Ausbau der Erneuerbaren Energien müssen auf allen Ebenen der Energieversorgung disruptive neue Technologien eingesetzt werden. Ein wesentlicher Baustein wird dabei die Stromspeicherung sein. Es ist selbst für Fachleute schwer, sich die ungeheure Menge an täglich erzeugter und verbrauchter – also transportierter – elektrischer Energie vorzustellen – auch weil man Strom nicht wiegen oder in Tanks abfüllen kann. Es sprengt deshalb jegliche Vorstellungskraft, sich die schiere Menge an Lithium, Kobalt, Nickel und anderen Metallen vor Augen zu führen, die in den derzeit projektierten und prognostizierten Stromspeichern verbaut werden müssten.

Versorgungsengpässe sind bereits jetzt bei Kobalt aufgetreten und für Nickel und Lithium vorhersagbar.

Diese Engpässe werden dazu führen, dass der Speicherausbau insbesondere in der stationären Stromspeicherung langsamer als notwendig vorankommt. Selbst wenn man den erwartbaren Raubbau an der Natur achselzuckend als notwendigen Preis für die Erreichung der Klimaziele ansieht – und das halte ich persönlich für moralisch inakzeptabel – wird man an den wirtschaftlichen Realitäten nicht vorbeikommen.

Der Verzicht auf Metalle in stationären Stromspeichern wird nach unserer Auffassung hier zu einer deutlichen Entlastung der Rohstoffversorgung führen und so zugleich die Umstellung auf CO2-neutrale Stromversorgung beschleunigen und die ökologisch sensibelsten Rohstofflager vor Ausbeutung schützen. Das ist es, was wir mit unserer neuen Speichertechnologie ermöglichen.

Definieren Sie abschließend die Rolle von Energiespeichern im Gesamtkontext der Energiewende.

Wenige Sätze werden der Komplexität dieser Frage niemals gerecht werden. Energie wird heute in sehr vielen Formen verwendet – Wärme, Kälte, Strom, Stoffumwandlungen, Bewegung, Information um die wichtigsten zu nennen. Der allergrößte Teil davon wird zu dem Zeitpunkt erzeugt zu dem er auch verbraucht wird und basiert überwiegend auf der Wandlung fossiler Rohstoffe unter Freisetzung von CO2. Es gibt mittlerweile keine begründeten Zweifel mehr, dass die Auswirkung auf unser Lebensumfeld, vor allem auf das Erdklima, katastrophal sein wird, wenn wir das so weiterführen.

Wenn wir unser gesamtes Energiesystem konsequent darauf ausrichten, dass die Erzeugung und der Verbrauch der verschiedenen Energieformen erstens zeitlich und räumlich und zweitens untereinander austauschbar – Stichwort Sektorenkoppelung – verfügbar wird, können wir uns grundlegend von fossilen Rohstoffen unabhängig machen. Dafür ist es notwendig für jede der verwendeten Energieformen Speichermöglichkeiten zu schaffen. JenaBatteries stellt dazu die Technologie für Speicherung von elektrischem Strom zur Verfügung, ohne dabei den Raubbau an unserer Natur fortzusetzen.

Blick auf Jena, dem Unternehmenssitz von JenaBatteries. Foto: Pixabay.

Kurzvita

Dr. Olaf Conrad promovierte 1998 an der Universität Münster in Chemie. Zu Beginn seiner industriellen Laufbahn in der Erforschung der Elektrokatalyse bei der Engelhard Corporation in den USA war er in verschiedenen internationalen Positionen in der Industrie und Wissenschaft tätig, unter anderem bei CMR Fuel Cells in Großbritannien und NEXT ENERGY Research Centre in Deutschland. Von 2011 bis 2015 war er erster Direktor des neu geschaffenen Kompetenzzentrums für Katalyse für Wasserstoff und Brennstoffzellen an der University of Cape Town in Südafrika. Im Jahr 2016 wurde er zum Geschäftsführer von Jenabatteries in Jena ernannt, wo er für den technischen und kommerziellen Erfolg der metallfreien Redox-Flow-Batterie verantwortlich ist. Dr. Conrad ist regelmäßiger Referent auf internationalen Wissenschaftskonferenzen und hat mehr als 40 wissenschaftliche Publikationen in peer-reviewed Journalen verfasst oder mitverfasst.

Wir müssen es schaffen, aus der aktuellen Stromwende eine wirkliche Energiewende zu machen, um den Umbau des Energiesystems zu gewährleisten.

Referenten der EAST Energy And Storage Technologies am 16./17.09.2019 in Erfurt (5): Vortrag über die besondere Rolle von Energiespeichern und deren Finanzierung

Wir müssen es schaffen, aus der aktuellen Stromwende eine wirkliche Energiewende zu machen, um den Umbau des Energiesystems zu gewährleisten.

Dr. Marcel Zürn: Nur durch die intelligente Vernetzung aller Sektoren kann einerseits der Anteil erneuerbarer Energien weiter signifikant erhöht werden und andererseits Effizienzpotentiale gehoben werden.

Am 16./17. September 2019 startet die erste EAST Energy And Storage Technologies exhibition & conference im CongressCenter der Erfurter Messe.

In loser Folge interviewt im Vorfeld AKTUELLES Redner, die in den verschiedenen Workshops mit ihren Themen zum Gelingen der EAST beitragen.

Heute gelten die Fragen Dr. Marcel Zürn, der im Workshop Finanzierungen, Start-ups, rechtliche Rahmenbedingungen, internationale Zusammenarbeit über die besondere Rolle von Energiespeichern und deren Finanzierung berichtet.

Herr Dr. Zürn, Sie waren von 2004 bis 2008 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart. Mit welchen Forschungsschwerpunkten haben Sie sich in dieser Zeit beschäftigt?

Im Rahmen meiner Tätigkeit am Institut für Energiewirtschaft habe ich mich in erster Linie mit der Beantwortung verschiedener energiewirtschaftlicher Fragestellungen im internationalen Kontext mit Hilfe eines allgemeinen Gleichgewichtsmodells beschäftigt. Hierzu zählten beispielsweise die Analyse verschiedener Klimaschutzmaßnahmen und die Auswirkungen auf andere Länder, die weniger stringente Ziele formuliert haben. Daneben habe ich mich mit verschiedenen Szenarien hinsichtlich des Energieträgermixes im deutschen und europäischen Energiesystem und die Auswirkungen auf die Gesamtkosten beschäftigt.

Danach waren Sie 2 Jahre als Energy Analyst bei der Boston Consulting Group in Hamburg. Welche Ergebnisse beziehungsweise Erfahrungen würden Sie hier rückblickend hervorheben? 

In meiner Zeit bei BCG habe ich hauptsächlich deutsche und europäische Stromversorger beraten. Fragestellungen waren hier bspw. die Entwicklung und Optimierung von Kraftwerksparks im europäischen Kontext. Die Branche war damals noch sehr viel stärker auf fossile und nukleare Kraftwerke fokussiert und man hat sich nur allmählich dem Ausbau der erneuerbaren Energien gewidmet. Außerdem erschien es für die meisten Versorger undenkbar, dass das derzeitige Geschäftsmodell mit zentralen Kraftwerken unter Druck kommen könnte. 

In Ihrer Zeit bei Rolls-Royce Power Systems waren Sie für die Strategie im Bereich Stromerzeugungsanlagen verantwortlich. Was waren dort Ihre Erfahrungen und Eindrücke?

Hierbei ging es hauptsächlich um die Entwicklung des Bereichs Stromerzeugung von einem Produkt- zu einem Lösungsanbieter. Historisch betrachtet ist Rolls-Royce Power Systems hauptsächlich ein Lieferant von Großmotoren an OEMs. Allerdings ist ein Motor eine austauschbare Komponente und die Frage ist, wie man für den Kunden einen wirklichen Mehrwert bieten kann. Wenn man aber nicht nur das Produkt Motor, sondern eine Lösung anbieten kann, schafft man einen Mehrwert. Im Vordergrund stand hierbei die Entwicklung von integrierten Systemen zur Stromerzeugung. Dies ging beispielsweise soweit, dass RRPS einen eigenen Batteriecontainer entwickelt hat, der in Kombination mit einem Stromerzeugungsaggregat und erneuerbaren Energien zu einem Hybridsystem ausgebaut werden konnte. 

Seit 2018 sind Sie Leiter des Sektors Energie bei der Landesbank Baden-Württemberg. Mit welchen Themenschwerpunkten beschäftigt sich der Sektor Energie aktuell?

Aktuell sind wir mit unseren Kunden aus dem Bereich Energie und Versorger intensiv in der Diskussion über die aktuellen Trends und Herausforderungen und die künftigen Strategien um den Wandel der Branche bestmöglich zu bewältigen. Themenschwerpunkte sind hierbei der weitere Ausbau der erneuerbaren Energien, die Entwicklung von Nah- und Fernwärmenetzen sowie der Ausbau der Stromnetze zur besseren Integration der regenerativen Energien. Ein weiterer Schwerpunkt ist sicherlich die künftige Entwicklung im Bereich Energiespeicher, wo wir eng mit den Kollegen aus dem Bereich Automobil zusammenarbeiten.

Zur EAST Energy And Storage Technologies exhibition & conference am 16. und 17. September 2019 im CongressCenter der Erfurter Messe werden Sie als Referent im Workshop Finanzierungen, Start-ups, rechtliche Rahmenbedingungen, internationale Zusammenarbeit über die besondere Rolle von Energiespeichern und deren Finanzierung berichten. Können Sie die besondere Rolle von Energiespeichern kurz definieren?

Energiespeichern kommt im Kontext der Energiewende eine besondere Bedeutung zu. In den letzten Jahren waren wir in der komfortablen Lage, dass wir in ein bestehendes und sicheres Stromsystem immer mehr erneuerbare Energien zugebaut haben, das bestehende System aber nach wie vor zur Verfügung stand.

Beim weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien geht es nun aber zunehmend um die Frage, wie ein künftiges Marktdesign ausgestaltet sein muss, um die Integration intelligent zu bewerkstelligen. Energiespeicher sind hierbei ein essentieller Bestandteil, da sie entlang der Wertschöpfungskette auf unterschiedlichen Wertschöpfungsstufen eingesetzt werden können. Es geht in diesem Zusammenhang aber auch um die Frage, was wir unter Energiespeicher verstehen. In der derzeitigen Debatte habe ich den Eindruck, dass Energiespeicher häufig mit Batteriespeichern gleichgesetzt werden und dies greift sicherlich zu kurz.

Welche Herausforderungen sehen Sie in Bezug auf das positive Gelingen der Energiewende? 

Aktuell sehe ich die gesellschaftliche Akzeptanz mit einer gewissen Sorge. Insbesondere beim weiteren Ausbau der Windenergie an Land aber auch beim Ausbau der Nord-Süd-Verbindungen gibt es teilweise starke Widerstände der Bevölkerung. Sicherlich wird es immer Vorbehalte und Proteste von direkt Betroffenen geben, die aktuellen Entwicklungen gehen aber darüber hinaus. Dies hat sicherlich auch mit den Protagonisten auf der politischen Weltbühne zu tun. Es muss aber klar sein, dass wir die Energiewende nur gemeinsam im Konsens schaffen. Die Politik sollte hierbei auch ihrer Verantwortung gerecht werden und die großen Linien vorgeben, anstatt sich im Klein-Klein täglicher Koalitionsstreitigkeiten zu verfangen.

“Es ist von zentraler Bedeutung, die Barrieren zwischen den Sektoren abzubauen und die Energiewende auch im Wärmesektor und im Verkehrssektor voranzubringen.” (Iris Gleicke) Bewerten Sie bitte diese Aussage.

Dieser Aussage kann ich voll zustimmen! Wir müssen es schaffen, aus der aktuellen Stromwende eine wirkliche Energiewende zu machen, um den Umbau des Energiesystems zu gewährleisten. Wir haben im Bereich Strom sicherlich bereits einiges geschafft. Im Jahr 2018 war der Anteil der erneuerbaren Energien bei annähernd 40% und im ersten Halbjahr 2019 konnte die Erzeugung aus erneuerbaren Energien nochmals gesteigert werden. Wenn man sich aber den Bereich Mobilität und Wärme anschaut, ist man hier auf einem stabil niedrigen Niveau. Aber nur durch die intelligente Vernetzung aller Sektoren kann einerseits der Anteil erneuerbarer Energien weiter signifikant erhöht werden und andererseits Effizienzpotentiale gehoben werden.

Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) Hauptsitz Karlsruhe. Foto: LBBW.

Kurzvita

Dr. Marcel Zürn ist im Bereich Corporate Finance als Sector Head Energy bei der Landesbank Baden-Württemberg für die Weiterentwicklung des Geschäftsfeldes Corporates und den Ausbau der Sektorexpertise im Bereich Energie verantwortlich.  Dies umfasst die enge Verzahnung der verschiedenen Geschäftsfelder, der Kunden- und Produktbereiche und die enge Zusammenarbeit mit den Kunden aus der Energiebranche zur Umsetzung tragfähiger Finanzierungslösungen bei Sicherstellung eines überzeugenden Risikomanagements.  Von 2010 bis 2018 war Dr. Zürn in verschiedenen Positionen bei der Rolls-Royce Power Systems verantwortlich für die globale Strategie im Bereich Stromerzeugung und die Einbettung in die Unternehmens- und Gruppenstrategie. Darüber hinaus begleitete er M&A Projekte, von der Identifizierung geeigneter Unternehmen über Strategic Fit-Analysen und Due-Dilligences sowohl für das klassische Produktportfolio als auch für neue Geschäftsfelder. Darüber hinaus hat er die Marktanalyse der Stromerzeugungsmärkte ausgebaut und fungierte als Experte für Energie- und Strommärkte in Gremien und Verbänden.  Zuvor war Dr. Marcel Zürn bei der Boston Consulting Group in Hamburg tätig, wo er verschiedene Projekte für deutsche und Europäische Stromversorger begleitete.  Im Rahmen seiner Tätigkeit beim Institut für Energiewirtschaft und rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart arbeitete Herr Dr. Zürn an verschiedenen Projekten für die Europäische Kommission, das Bundeswirtschaftsministerium und für zahlreiche Unternehmenskunden an energiepolitischen Fragestellungen.  Sein Studium der Wirtschaftswissenschaft hat er an der Universität Hohenheim als Diplom Ökonom abgeschlossen. Seine Promotion hat er im Jahr 2010 an der Universität Stuttgart in der Fakultät Ökonomie und Recht erlangt.

Ein belastbares Geschäftsmodell „Speicher für die Energiewende“ gibt es derzeit definitiv noch nicht.

Referenten der EAST Energy And Storage Technologies am 16./17.09.2019 in Erfurt (4): Vortrag über Wirtschaftlichkeitsmodelle für Großspeichersysteme

Ein belastbares Geschäftsmodell „Speicher für die Energiewende“

gibt es derzeit definitiv noch nicht.

Hans Urban: Im Zuge des Ausbaus der – meist volatilen – erneuerbaren Energien werden wir natürlich Speicher brauchen.

Am 16./17. September 2019 startet die erste EAST Energy And Storage Technologies exhibition & conference im CongressCenter der Erfurter Messe.

In loser Folge interviewt im Vorfeld AKTUELLES Redner, die in den verschiedenen Workshops mit ihren Themen zum Gelingen der EAST beitragen.

Heute gelten die Fragen Hans Urban, der im Workshop Finanzierungen, Start-ups, rechtliche Rahmenbedingungen, internationale Zusammenarbeit über Wirtschaftlichkeitsmodelle für Großspeichersysteme berichtet.

Herr Urban, Sie sind seit 2017 als freiberuflicher Berater im Bereich Erneuerbare Energien und Elektromobilität tätig.

Wie kam es zu dieser beruflichen Entscheidung und der Spezialisierung auf Erneuerbare Energien und Elektromobilität? 

Im Bereich Erneuerbare Energien bin ich schon seit mehr als 18 Jahren tätig. Wenn man die 12 Jahre in der Bahnindustrie mitrechnet, eigentlich sogar mein ganzes bisheriges Berufsleben lang. Da ich die Energiewende mittlerweile als eine der größten, aber auch der spannendsten Herausforderungen unserer modernen Gesellschaft ansehe, möchte ich weiter aktiv an ihr mitwirken, sowohl privat als auch beruflich.

Welche Themen bilden dabei ihre aktuellen Schwerpunkte?

Schwerpunkte sind für mich Photovoltaik und E-Mobilität. Seit meiner freiberuflichen Tätigkeit für Smart Power kamen Batteriespeicher im gewerblichen und industriellen Umfeld dazu – ein absolut spannendes Thema! 

Beraten Sie Privatpersonen und / oder Unternehmen?

In der Regel immer Unternehmen – oder auch Privatpersonen im Auftrag von Unternehmen wie Energieversorgern oder Kommunen und Landkreisen, meist in Form von Vorträgen. Nun ja, Privatpersonen berate ich auch – in meinem recht großen Bekanntenkreis – aber das halt immer unentgeltlich. Von einer Flasche Wein und einem Händedruck kann man natürlich nicht leben, aber man hat dann doch das gute Gefühl, wieder einen für die Energiewende begeistert zu haben.    

Neben ihrer Tätigkeit als Berater bieten Sie auch Vorträge und Moderationen für Informations- und Diskussionsveranstaltungen im Bereich Erneuerbare Energien an. Können Sie bitte einige Beispiele hierfür nennen?

Nun ja, Vorträge habe ich oben schon erwähnt. Aktuell kam auch mal was Neues dazu und zwar Workshops in Schulen zum Thema Energiewende. Durchaus auch ein spannendes Thema!

Zur EAST Energy  And Storage Technologies exhibition & conference am 16. und 17. September 2019 im CongressCenter der Erfurter Messe werden Sie als Referent im Workshop Finanzierungen, Start-ups, rechtliche Rahmenbedingungen, internationale Zusammenarbeit über Wirtschaftlichkeitsmodelle für Großspeichersysteme sprechen. Welche Relevanz besitzt die Wirtschaftlichkeit von Großspeichersystemen, ihrer Meinung nach, im Gesamtkontext der Energiewende? 

Im Zuge des Ausbaus der – meist volatilen – erneuerbaren Energien werden wir natürlich Speicher brauchen.

Die momentan im gewerblichen Bereich installierten Speicher wirken zwar auch in diese Richtung, indem sie z.B. Spitzenlasten begrenzen oder zur Netzstabilität beitragen, aber ein belastbares Geschäftsmodell „Speicher für die Energiewende“ gibt es derzeit definitiv noch nicht.

Innerhalb ihres Vortrages werden Sie auf verschiedene realisierte Praxisbeispiele eingehen. Können Sie bitte eins, als Exempel, kurz erläutern? 

Unser derzeit größtes Projekt bei AÜW im Allgäu hat immerhin 16 MW bei 8,5 MWh und eine recht anständige Wirtschaftlichkeit, es kommt ohne jede Förderung aus.

Viele Unternehmen oder auch Energieversorger könnten derzeit ähnlich wirtschaftliche Projektmodelle realisieren, aber das ist noch viel zu wenig bekannt. Aber dafür machen wir ja schließlich die Veranstaltung!

Kluge Beratung bei der Nutzung und dem Einsatz von Speichern innerhalb der Energiewende ist unabdingbar, denn das einheitliche Speicher-Geschäftsmodell gibt es derzeit nicht, so dass man stets sorgfältig die aktuellen rechtlichen Rahmenbedingungen und damit verbunden vermeidbare Risiken und Verluste analysieren muss.

Kurzvita

1964 in Haag i. OB geboren

Ausbildung

Abschluss 1989, Studium der E-Technik, Fachrichtung Energietechnik an der TU in München

Berufliche Stationen

1989 – 2000

Projekt- und Gruppenleitung im Bereich Elektrische Bahnausrüstung, Schaltbau in München

2000 – 2017

Leiter Geschäftsbereich Solar Montagesysteme, Stellvertretender Geschäftsführer und Prokurist der Schletter GmbH in Haag

Seit 2017

Freiberuflich tätig als Berater im Bereich Erneuerbare Energien und Elektromobilität

  • Smart Power (Planung, Beratung und Bau von Speicherprojekten)
  • Schletter GmbH
  • MaxSolar
  • Regionale Energieversorger
  • Weitere Firmen und Kommunen

Seit 20 Jahren

Kommunalpolitik-Gemeinderat, Umweltreferent, Agenda 21 

Über 20 Jahren

Eigene Anwendungs-Erfahrungen: Solarthermie, Photovoltaik, Energiemanagement, Elektromobilität

Der Betrieb von Stromspeichern ist meiner Meinung nach, nicht zuletzt angesichts des schleppenden Netzausbaus, ein zentraler Baustein der Energiewende.

Referenten der EAST Energy And Storage Technologies am 16./17.09.2019 in Erfurt (3): Vortrag über rechtliche Rahmenbedingungen des Betriebs von Speichern

Der Betrieb von Stromspeichern ist meiner Meinung nach, nicht zuletzt angesichts des schleppenden Netzausbaus, ein zentraler Baustein der Energiewende.

Dr. Christoph Richter: Was für Speicher gilt, gilt meines Erachtens nach natürlich genauso für die anderen Power-to-X Technologien.

Am 16./17. September 2019 startet die erste EAST Energy And Storage Technologies exhibition & conference im CongressCenter der Erfurter Messe. In loser Folge interviewt im Vorfeld AKTUELLES Redner, die in den verschiedenen Workshops mit ihren Themen zum Gelingen der EAST beitragen.

Heute gelten die Fragen Dr. Christoph Richter, der im Workshop Finanzierungen, Start-ups, rechtliche Rahmenbedingungen, internationale Zusammenarbeit über rechtliche Rahmenbedingungen des Betriebs von Speichern berichtet. Die Schwerpunkte seines Vortrages bilden Strompreisbestandteile, die EEG Umlage, Fragen des Messens und Schätzens sowie Chancen und Risiken von Stromspeichern als Power-to-Baustein.

Herr Dr. Richter, Sie haben sich bereits in den Jahren 2008 bis 2012, während ihrer Promotion, mit umweltrechtlichen Fragen auseinandergesetzt. Warum haben Sie sich bei all den zahlreichen rechtlichen Themengebieten für Umweltrecht entschieden?

Die Themen Nachhaltigkeit und vor allem Erneuerbare Energie haben mich schon während meines Jurastudiums sehr stark interessiert. Schon damals war der Klimaschutz eines der zentralen gesellschaftlichen Themen, für das auch ich mich engagieren wollte. Man muss sich nur einmal vergegenwärtigen, dass das Wort „Klimakatastrophe“ schon 2007 zum Wort des Jahres gewählt wurde, und das lange bevor die Bundesregierung nach der Atomkatastrophe von Fukushima die „Energiewende“ ausgerufen hat. Hinzu kommt, dass im Jahr 2008 durch die damalige rot-grüne Regierung eine der grundlegenden Novellen des EEG angestoßen und vom Bundestag letztlich auch verabschiedet worden ist, die dann mit dem Inkrafttreten des EEG 2004 in der Folge zu einem weltweit einzigartigen Boom erneuerbarer Energien geführt hat. Als Jurist, der sich nicht nur mit theoretischen Rechtsfragen, sondern mit greifbaren und praktischen Problemen beschäftigen wollte, war es für mich daher umso spannender, mich gerade mit der Entwicklung des Rechts der Erneuerbaren Energien auch akademisch auseinanderzusetzen.

Seit mehr als 10 Jahren beraten und vertreten Sie, neben zivilrechtlichen Angelegenheiten, Mandanten in allen Fragen des Energierechts. Welche energierechtlichen Themen bilden hierbei ihre Schwerpunkte beziehungsweise welche energierechtlichen Fragen tauchen in ihrer täglichen Arbeit konstant auf? 

Naturgemäß stellt gerade das EEG und seine zwischenzeitlich nahezu unüberschaubaren Novellierungen einen Kernbereich meiner anwaltlichen Tätigkeit dar. Hier habe ich zahlreiche Rechtsfragen durch sämtliche Instanzen bis hin zum Bundesgerichtshof betreut. Zudem sind wir mit unserer Kanzlei in den großen Branchenverbänden der Erneuerbaren Energien, wie etwa dem Bundesverband Windenergie oder dem Fachverband Biogas, engagiert. Auch wenn rein förderrechtliche Fragen zwischenzeitlich etwas an Bedeutung verloren haben, hat das EEG gerade im Hinblick auf die auch und vor allem für dezentrale Energieversorgungskonzepte sowie für Speicher-und Power-to-X-Technologien anfallende EEG-Umlage auch aktuell noch eine herausgehobene Bedeutung.

Seit mehreren Jahren liegt ein besonderer Fokus meiner Tätigkeit vor allem auf dezentralen Energieversorgungskonzepten. Deswegen beraten wir Mandanten – neben der „klassischen“ Vertragsgestaltung – vor allem auch zu energiewirtschaftsrechtlichen und (energie-)steuerrechtlichen Fragen.

Neben ihrer Tätigkeit als Rechtsanwalt, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer der prometheus Rechtsanwaltsgesellschaft mbH in Leipzig, referieren und publizieren Sie regelmäßig zu Rechtsfragen des EEG, des KWKG und des EnWG. Können Sie bitte einige Bespiele hierfür nennen?

Meine Kollegen und ich verfolgen seit jeher einen stark akademisierten Beratungsansatz. Dementsprechend fördern wir nicht nur den juristischen Nachwuchs, in dem wir wissenschaftliche Mitarbeiter auf dem Weg zu ihrer Promotion begleiten. Ich selber engagiere mich überdies als Prüfer im juristischen Staatsexamen in Sachsen. Meine Kollegen und ich beteiligen sich außerdem regelmäßig mit Fachbeiträgen am juristischen Diskurs um aktuelle Fragen des Rechts der Erneuerbaren Energien. Unsere Beiträge sind etwa in den Standardwerken „Biogasanlagen im EEG“ sowie dem „Windhandbuch“ des C. H. Beck Verlags erschienen. Außerdem veröffentlichen wir in Fachzeitschriften wie etwa der NVwZ, der ZNER oder der Energie und Recht (ER), bei der ich selber im wissenschaftlichen Beirat mitwirke.

Zudem sind wir regelmäßig als Referenten zu sämtlichen aktuellen Fragen der Erneuerbaren Energien tätig; und zwar ebenso im Rahmen von Einzelvorträgen als auch bei Ganz- oder Mehrtagesseminaren. Meine eigene Vortragstätigkeit ist dabei schwerpunktmäßig natürlich auf das Energierecht bezogen.

Zur erstmalig stattfindenden EAST Energy And Storage Technologies exhibition & conference am 16. und 17. September 2019 im CongressCenter der Erfurter Messe werden Sie als Referenten im Workshop Finanzierungen, Start-ups, rechtliche Rahmenbedingungen, internationale Zusammenarbeit über rechtliche Rahmenbedingungen des Betriebs von Speichern sprechen. Welche Relevanz besitzt diese Thematik, ihrer Meinung nach, im Gesamtkontext der Energiewende? 

Der Betrieb von Stromspeichern ist meiner Meinung nach, nicht zuletzt angesichts des schleppenden Netzausbaus, ein zentraler Baustein der Energiewende. Leider existiert jedoch kein bislang einheitlicher Rechtsrahmen, sodass die Praxis sowohl rechtlich als auch tatsächlich mit einer Fülle von Problemen konfrontiert ist, die nicht selten die Wirtschaftlichkeit eines Speicherprojekts infrage stellen.

Mit meinem Vortrag möchte ich daher den Konferenzteilnehmern einen ersten Überblick über die beim Betrieb von Stromspeichern zu beachtenden rechtlichen Rahmenbedingungen sowie über die aktuellen Praxisprobleme wie etwa anfallende Strompreisbestandteile, natürlich die EEG-Umlage oder Fragen des Messens und Schätzens verschaffen.

In ihrem Vortrag werden Sie unter anderem auf Chancen und Risiken von Stromspeichern als Power-to-Baustein eingehen. Wo sehen Sie diese zukünftig?

Wie schon gesagt, angesichts des aktuellen Ausbaustandes unseres Stromnetzes und angesichts der absehbaren Ausbaugeschwindigkeit wird eine erfolgreiche Energiewende nur dann gelingen, wenn ja durchaus vorhandene Stromressourcen nicht sinnlos weggeregelt, sondern vom Strom- in andere Zielsektoren überführt werden. Angesichts der zahlreichen regulatorischen Hindernisse besteht an dieser Stelle aber ein erheblicher Handlungsbedarf vor allem von Seiten des Gesetzgebers.

Was mich diesbezüglich aber sehr positiv stimmt, sind erste deutliche Signale des Gesetzgebers in Richtung eines gezielten Abbaus von Hemmnissen, wie er etwa im Zuge der Änderung des § 118 EnWG durch die gerade erst verabschiedete Novelle des Energiedienstleistungsgesetzes vorgenommen worden ist. Gerade hierin wird aber deutlich, dass die Branche wie auch die gesamte Gesellschaft vor allem mit gemeinsamer, konzertierter Anstrengung Änderungen auch auf politischer Ebene gleichsam erzwingen kann.

Wenn es uns gelingt, diesen erfreulichen Weg weiter voranzutreiben, dann werden gerade Stromspeicher auch real einer der zentralen Bausteine für eine erfolgreiche Energiewende sein.

Können Sie abschließend neben der Speicherthematik weitere Aspekte benennen, die aus ihrer Sicht zum Gelingen einer erfolgreichen Energiewende notwendig sind? 

Was für Speicher gilt, gilt meines Erachtens nach natürlich genauso für die anderen Power-to-X Technologien. Hier bedarf es nicht nur des stetigen Abbaus rechtlicher Hürden, sondern unter Umständen auch einer gezielten Förderung, wie wir sie etwa aus dem Bereich der Erneuerbaren Energien kennen.

Daneben muss natürlich der Netzausbau stetig vorangetrieben werden. Schließlich ist auch zu berücksichtigen, dass in den kommenden Jahren die ersten EE-Stromerzeugungsanlagen aus ihrer 20-jährigen gesetzlichen Forderung herauswachsen.

Will man nicht riskieren, dass hier ein enormes,bereits vorhandenes Stromerzeugungspotenzial mangels weiterer Betriebsperspektiven zurückgebaut wird, so wird sich die Politik auch dringend Gedanken um Konzepte einer Anschlussförderung machen müssen, wie wir sie etwa aus dem Bereich der Biomasse bereits kennen. Dies umso mehr, als die gegenwärtig als Allheilmittel gepriesenen PPA aktuell allenfalls in den Kinderschuhen stecken.

Kurzvita

Dr. Christoph Richter berät und vertritt Mandanten in allen Fragen des Energierechts sowie in zivilrechtlichen Angelegenheiten.

Seit mehr als 10 Jahren beschäftigt er sich intensiv mit Rechtsfragen des EEG, des KWKG und des EnWG, zu denen er regelmäßig referiert und publiziert.

Dr. Richter ist Prüfer in der Ersten Juristischen Staatsprüfung in Sachsen und wissenschaftlicher Beirat der Zeitschrift EnergieRecht (ER).

seit 2018

Rechtsanwalt, Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer bei der prometheus Rechtsanwaltsgesellschaft mbH in Leipzig

seit 2016

Prüfer im Sächsischen 1. Juristischen Staatsexamen

2012 – 2016

Dozent für Zivil- und Zivilprozessrecht an der Fernuniversität Hagen

seit 2012

Rechtsanwalt, davor 4 Jahre wissenschaftlicher Mitarbeiter in überregionaler Rechtsanwaltskanzlei mit dem Schwerpunkt Erneuerbare Energien

2008 – 2012

Promotion zu umweltrechtlichem Thema

Im Umfeld von Jena soll ein zukunftsorientiertes, nahezu autarkes Wohngebiet geschaffen werden, das die Ruhe und Freiheit von Randlagen nutzt und infrastrukturell an die Zentren angegliedert wird.

Referenten der EAST Energy And Storage Technologies am 16./17.09.2019 in Erfurt (2): Vortrag über “Energiespeicher – Vom Smarten Quartier zum Smarten Village”

Im Umfeld von Jena soll ein zukunftsorientiertes, nahezu autarkes Wohngebiet geschaffen werden, das die Ruhe und Freiheit von Randlagen nutzt und infrastrukturell an die Zentren angegliedert wird.

Gunar Schmidt: Die Vision eines Smart Village wird als Chance zur Weiterentwicklung der Zusammenarbeit für die Stadt Jena und dem Landkreis gesehen.

Am 16./17. September 2019 startet die erste EAST Energy And Storage Technologies exhibition & conference im CongressCenter der Erfurter Messe. In loser Folge interviewt im Vorfeld AKTUELLES Redner, die in den verschiedenen Workshops mit ihren Themen zum Gelingen der EAST beitragen. Heute gelten die Fragen Gunar Schmidt, der im Workshop IKT / Digitale Vernetzung intelligenter Speicher über “Energiespeicher – vom Smarten Quartier zum Smarten Village” berichtet.

Herr Schmidt, Sie verfolgen als Jenaer Stadtwerke die Vision von einem Smart Village. Wie entstand diese?

Die Stadtwerke Jena Gruppe steht in der Stadt und der Region Jena traditionell in der Rolle eines Rundumversorgers, denn in dieser

Unternehmensgruppe liegen die Kompetenzen Energie, Wohnen, Mobilität, Freizeit und weitere Dienstleistungen in einer Hand.

So entstand die Vision von einem Smart Village: Im Umfeld von Jena soll ein zukunftsorientiertes, nahezu autarkes Wohngebiet geschaffen werden, das die Ruhe und Freiheit von Randlagen nutzt und infrastrukturell an die Zentren angegliedert wird.

Im Smart Village werden die Themen der Energieversorgung, schnelle Internetanbindung und Mobilitätskonzepte miteinander vernetzt.

Dabei werden smarte Lösungen des Wohnens, der Gesundheit, des Einkaufens, der Logistik und der Bildung implementiert.

Hierzu stehen die Stadtwerke im engen Austausch mit dem Saale Holzlandkreis, um dort die Potenziale zu nutzen.

Die Vision eines Smart Village wird als Chance zur Weiterentwicklung der Zusammenarbeit für die Stadt Jena und dem Landkreis gesehen.

Über welche Zeiträume denken Sie die Entwicklung eines Smart Village?

Die Abstimmungen zur Umsetzung eines Smart Village durch die Standortwahl ist nicht kurzfristig realisierbar.

Um jedoch die Prozesse für das Smart Village bereits heute zu erproben, ist die Idee für das konkrete Projekt Smartes Quartier Jena-Lobeda entstanden.

Dabei handelt es sich um eine grundhafte Sanierungsmaßnahme eines Plattenbaus aus den 1980er Jahren, welche mit digitalen Services für das Quartier erweitert wird.

Das Projekt Smartes Quartier Jena-Lobeda wird im Zeitraum Q1/2019 bis Q4/2021 realisiert werden.

Gibt es abgegrenzte Etappen auf diesem Weg?

Das Projekt unterteilt sich in drei Bauabschnitte. Dadurch können wir Erkenntnisse aus Prozessen des ersten Bauabschnittes in die folgenden Bauabschnitte einfließen lassen. Das Ziel der Projektbeteiligten ist es, die Erkenntnisse aus dem smarten Quartier Jena-Lobeda in den ländlichen Raum und weitere Teile von Jena zu übertragen.

Inwieweit spielen moderne Speicher-Konzepte in Ihren Überlegungen eine Rolle?

Die Vision eines zukunftsorientierten Smart Village beinhaltet Komponenten der Energieerzeugung und Speicherung. Für das konkrete Projekt Smartes Quartier prüfen wir derzeit den Einsatz von Speicherlösungen.

Haben Sie Unterstützung seitens der Thüringer Landesregierung?

Das Thüringer Wirtschaftsministerium hat Jena zur Modellregion für Digitalisierungsprojekte ernannt und hat für das Projekt Smartes Quartier Unterstützung zugesagt. Dabei haben wir insbesondere die Unterstützung durch die Staatssekretärin Valentina Kerst.

Kurzvita

Familienstand: verheiratet, 2 Kinder (5 und 14 Jahre)

Studium der Wirtschaftswissenschaften – Vertrieb und Marketing

Studium der Ingenieurwissenschaften – Energie Betriebsmanagement

2002 – 2007

Ohra Hörselgas GmbH, Stellvertretender Leiter Versorgungsbereich Netze

2007 – 2013

Stadtwerke Tübingen GmbH, Leiter Technischer Service

seit 2013

Mitglied im DVGW Arbeitskreis „Betriebsführung Gasverteilung“

 

2013 – 2016

Stadtwerke Energie Jena Pößneck GmbH, Bereichsleiter Technisches Management (Netze und Erzeugung)

seit 2015

Lehrauftrag an der Technischen Hochschule Bingen, Thema: „Strategisches Asset Management für Energie- und Wasseranlagen“

seit 2017

Stadtwerke Jena Netze GmbH, Geschäftsführer

Leiter des Notfall- und Krisenstabes der Stadtwerke Jena

Mitglied im Vorstand Gas der DVGW Landesgruppe Mitteldeutschland

Der zentrale Erkenntnisgewinn besteht darin, dass Mitteldeutschland bereits eine Fülle von unterschiedlichen Akteuren und eine sich hieraus ergebende Innovationskraft besitzt.

Referenten der EAST Energy And Storage Technologies am 16./17.09.2019 in Erfurt (1): Vortrag über den Kompetenzatlas zu Chancen und Entwicklungen grüner Gase in Mitteldeutschland

Der zentrale Erkenntnisgewinn besteht darin, dass Mitteldeutschland bereits eine Fülle von unterschiedlichen Akteuren und eine sich hieraus ergebende Innovationskraft besitzt.

Christian Bender: Auch im Bereich der Energiespeicher hat Mitteldeutschland bereits einige Kompetenzträger vor Ort.

Am 16./17. September 2019 startet die erste EAST Energy And Storage Technologies exhibition & conference im CongressCenter der Erfurter Messe. In loser Folge interviewt im Vorfeld AKTUELLES Redner, die in den verschiedenen Workshops mit ihren Themen zum Gelingen der EAST beitragen.

Heute gelten die Fragen Christian Bender, der im Workshop Finanzierungen, Start-ups, rechtliche Rahmenbedingungen, internationale Zusammenarbeit Gase über den aus Anlass des 17. Mitteldeutschen Energiegespräches derzeit erstmals vorgelegten Kompetenzatlas “Die Gaswirtschaft im 21. Jahrhundert – Chancen und Entwicklungen grüner Gase mit dem Fokus auf Mitteldeutschland”, einer Kurzstudie mit deskriptiver Beschreibung künftiger Infrastrukturentwicklungen, berichtet.

Herr Bender, Sie haben an der Universität Hamburg Sozialökonomie und an der Universität Leipzig Volkswirtschaftslehre studiert. Ihre Schwerpunktfächer waren hierbei Finanzpolitik und Wirtschaftspolitik. Wie kam es zu dieser Wahl?

Während meines Studiums in Hamburg und Leipzig habe ich gemerkt, dass Wirtschaftspolitik uns alle betrifft: Mit dem Nachhall der Finanzkrise von 2009, der aufkommenden Eurokrise und der sich daraus ergebenden Schuldenkrise war zwar klar, dass staatliches Eingreifen erforderlich ist. Dessen Umfang und Richtung war jedoch Gegenstand einer mitunter hitzigen Diskussion. Dies fasziniert mich bis heute. Insbesondere die Finanzpolitik ist hierbei hervorzuheben. Neben dem allokativen Charakter hat mich bereits früh die distributive Komponente interessiert. Die Art und Weise, wie beispielsweise Steuersysteme oder Konjunkturprogramme ausgestaltet sind, prägen die Einkommens- und Vermögensverteilung massiv. Dies hat wiederum Auswirkungen auf alle Bürgerinnen und Bürger und beeinflusst diese in Ihrem Alltag.

Seit Februar 2019 sind Sie wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kompetenzzentrum für kommunale Infrastruktur Sachsen (KOMKIS) an der Universität Leipzig.

Wo liegen ihre Forschungsschwerpunkte?

Meine derzeitigen Forschungsschwerpunkte liegen in der kommunalen Verkehrsinfrastruktur, wie auch im Bereich der Kommunalfinanzen.

Dies ist jedoch nur ein Teilaspekt der Arbeit am KOMKIS. Wir beschäftigen uns unter anderem mit Demografieentwicklungen, der Digitalisierung, Fördermittelprogrammen, der Vergabepraxis, interkommunaler Kooperation und kommunaler Infrastrukturbeschaffung.

Gegenwärtig, mit dem Braunkohle-Ausstieg, hat die Infrastrukturentwicklung zusätzliche Präferenz erhalten. Inwieweit ist man aus Ihrer Sicht vor Ort für die anstehenden Aufgaben gerüstet.

Die Ausgestaltung der öffentlichen Infrastruktur ist seit jeher ein neuralgischer Faktor. Dabei ist dies ein Sammelbegriff für unterschiedliche öffentliche Leistungen, wie beispielsweise der Schul- und Kitainfrastruktur, Digitalisierung und smarter Infrastruktur, oder auch der Verkehrsinfrastruktur.

Dies sind Themen, welche wir überdies am KOMKIS bearbeiten.

Für die Braunkohleregionen bedeutet der Ausstieg einen tiefgreifenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandel. Diesen gilt es zu gestalten. Von der Wirtschaftsförderung, über die öffentliche Daseinsvorsorge bis hin zur Ausweitung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben und überregionalen Kooperationen sind die Vorschläge heterogener Natur.

Die Herausforderung besteht darin, all diese Maßnahmen aufeinander abzustimmen und für die Region ein tragfähiges und sofern möglich ein konsensorientiertes Modell zu entwickeln.

Sie sind federführend an der Erstellung des erstmals vorgelegten Kompetenzatlasses “Die Gaswirtschaft im 21. Jahrhundert – Chancen und Entwicklungen grüner Gase mit dem Fokus auf Mitteldeutschland”, einer Kurzstudie mit deskriptiver Beschreibung künftiger Infrastrukturentwicklungen, beteiligt, was ist in wenigen Worten Ihre Erkenntnis?

Der zentrale Erkenntnisgewinn besteht darin, dass Mitteldeutschland bereits eine Fülle von unterschiedlichen Akteuren und eine sich hieraus ergebende Innovationskraft besitzt. Es bedarf jedoch einer bundeslandübergreifenden, verstärkten Kooperation und Vernetzung.

Der erstmalig erstellte Kompetenzatlas wird durch Sie zur EAST Energy And Storage Technologies exhibition & conference im Workshop Finanzierungen, Start-ups, rechtliche Rahmenbedingungen, internationale Zusammenarbeit der Fachöffentlichkeit vorgestellt. Wo sehen Sie hierbei die Parallelen zur Energiespeicherthematik und welche Impulse können Sie vermitteln?

Auch im Bereich der Energiespeicher hat Mitteldeutschland bereits einige Kompetenzträger vor Ort. Ob die Energiewende gelingen kann, wird nicht zuletzt dadurch determiniert, inwieweit Energiespeicherproblematiken gelöst werden können. Hierzu ist es notwendig, wirtschaftliche Rahmenbedingungen entsprechend dergestalt zu setzen, dass einerseits Forschung und Entwicklung gefördert und andererseits die Umsetzung in den Markt vorangebracht werden kann.

Erstmals wird für den mitteldeutschen Raum eine Kurzstudie mit deskriptiver Beschreibung künftiger Infrastrukturentwicklungen
(Kompetenzatlas) erarbeitet und in diesem Monat vorgelegt. Unter technologischen, versorgungs-, und umweltpolitischen Gesichtspunkten werden gegenwärtige Neuerungsprozesse beschrieben. Dies ist relevant, um die Kompetenzen Mitteldeutschlands im Bereich der Forschung zu innovativen grünen Gasen und Wasserstoff einordnen zu können. Die Studie steht kurz vor Fertigstellung. Über sie soll zur EAST informiert werden. Federführend um Christian Bender sind als weitere Autoren Stefan Bergander, Projektmanagement HYPOS e. V., Jana Liebe, Geschäftsführerin ThEEN, Rainer Otto, Geschäftsführer Vi-Strategie GmbH, Lukas Rohleder, Geschäftsführer energy Saxony e. V., Dr. Oliver Rottmann, Geschäftsführender Vorstand Kompetenzzentrum Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge e. V. an der Universität Leipzig und Ann-Christin Stück, Projektleiterin Vi-Strategie GmbH, tätig.

Kurzvita

Akademische Bildung

08/2018 – 12/2019 

European Studies Erasmus Program

Norwegian University of Science and Technology, Norwegen
Inhalt: Governing Europe, Contesting Europe, European Economic Policy

10/2016 – 02/2019  

Studium der Volkswirtschaftslehre (Economics)
Abschluss: Master of Science, Schwerpunkt: Economic Policy (M.Sc.)

Universität Leipzig, Deutschland; Schwerpunktfächer: Finanzwissenschaft, Wirtschaftspolitik, Ökonometrie; Thesis: Austerität und Ungleichheit in Europa – Eine Finanzpolitische Analyse

10/2013 – 07/2016  

Studium der Sozialökonomie Abschluss : Bachelor of Arts (B.A.)

Universität Hamburg, Deutschland; Schwerpunktfächer: Wirtschaftspolitik, Geld- und Finanzpolitik; Thesis: Eine Analyse eines Trennbankensystems aus der Perspektive der NIÖ

08/2010 – 06/2013   

Abitur an den Berufsbildenden Schulen Winsen (Luhe), Berufliches Gymnasium Wirtschaft

Berufserfahrung

seit 02/2019

Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kompetenzzentrum für kommunale Infrastruktur Sachsen (KOMKIS), Universität Leipzig

Forschungsschwerpunkte: Kommunalfinanzen, Kommunale Infrastruktur
Forschungsinteresse: Europäische Wirtschafts- und Fiskalpolitik

09/2017 – 10/2017 

Behörde für Wirtschaft, verkehr und Innovation der Freien und Hansestadt Hamburg (BWVI)

Grundsatzreferat Allgemeine Wirtschaftspolitik

10/2017 – 08/2018

Studentische Hilfskraft am Kompetenzzentrum für kommunale Infrastruktur Sachsen (KOMKIS), Universität Leipzig


projektrelevante Veröffentlichungen und Projekte (aktuelle Auswahl)

Rottmann, Oliver / Tyufekchieva, Kristina / Bender, Christian (2019): Liberalisation in Europe. Report for the rail, electricity and postal sectors in Germany, in: Bauby, Pierre (Edt.):

The effects of the liberalization of public services. Services of general interest. Study for the GUE.

Ein paar Tage in Wien

Ein paar Tage in Wien

“Die letzten Tage

der Menschheit”

 

Bis zum 31. August 2019 inszeniert Paulus Manker zum zweiten Mal nach 2018 Karl Kraus’ Theaterstück “Die letzten Tage der Menschheit” in der “Serbenhalle” in Wiener Neustadt.

Chapeau! zur Inszenierung; das Stück hat nichts an Aktualität verloren.

Fotos: R.O.

ARGOS Wirtschaftsmagazin veröffentlicht einen Artikel über die EAST Energy And Storage Technologies exhibition & conference

Den Artikel über die EAST Energy And Storage Technologies exhibition & conference finden Sie bitte auch in der jüngsten Ausgabe des ARGOS Wirtschaftmagazins.

Zeitzer Design- und Kreativagentur TRANSMEDIAL gewinnt erneut den German Brand Award

Zeitzer Design- und Kreativagentur TRANSMEDIAL gewinnt erneut den German Brand Award/  2 Jahre 4 Preise/ Langjähriger Partner der Vi-Strategie GmbH wird in der Kategorie „Corporate Identity“ und als „bestes Markenerlebnis des Jahres“ 2019 ausgezeichnet

Pressemitteilung

Am 06.06.2019, fand im Rahmen einer feierlichen Gala die große Preisverleihung des German Brand Awards 2019 statt.

Mehr als 800 geladene Gäste aus den Bereichen Wirtschaft, Kultur und Medien nahmen an diesem Ereignis in der Hauptstadtrepräsentanz der deutschen Telekom in Berlin teil.

Ausgelobt wird der Preis vom German Brand Institute und dem Rat für Formgebung – das deutsche Kompetenzzentrum für Marke, Innovation und Design, dessen Auftrag es ist, deutsches Designgeschehen zu repräsentieren und so die Wirtschaft zu unterstützen.

Mit dem German Brand Award kürt die Stiftung die innovativsten Marken, konsequente Markenführung und nachhaltige Markenkommunikation.

Innerhalb dieses Formates werden Trends entdeckt, präsentiert und der gesamten Markenwirtschaft eine Plattform gegeben.

Seine Bruttoreichweite von jährlich rund 300 Mio. Kontakten und die breite positive Resonanz unter Unternehmen, Agenturen und Dienstleistern zeugen von der internationalen Relevanz exzellenter Markenführung und ihrer Kommunikation.

In diesem Rahmen war auch unsere Region vertreten – durch Diplom-Designer und TRANSMEDIAL-Inhaber Hoang Huy Tran.

Die Agentur des Zeitzer Unternehmers gewann bereits im vergangenen Jahr zwei Preise des German Brand Awards für das neue Markendesign, das sie für die Silbitz Group GmbH entwickelt hatte (siehe AKTUELLES vom 23.08.2018).

In diesem Jahr reichte TRANSMEDIAL das für die DEUREX AG angefertigte Redesign ein.

Und auch dieses konnte bei der hochkarätigen Jury punkten, sodass die Design- und Kreativagentur erneut zwei Preise nach Zeitz holte.

Die DEUREX AG aus Elsteraue – einer der führenden Anbieter für synthetische und natürliche Industrie- und Spezialwachse sowie Gewinner des Europäischen Erfinderpreises 2017 – und die inzwischen schon vielfach ausgezeichnete Agentur TRANSMEDIAL dürfen ihre gemeinsame Arbeit nun “bestes Markenerlebnis des Jahres” sowie Gewinner in der Kategorie “Corporate Identity” nennen.

Preisverleihung des German Brand Awards 2019 an Hoang Huy Tran, Inhaber und Creative Director TRANSMEDIAL. Foto: Lutz Sternstein.

Die Urkunden des German Brand Award 2019. Foto: Transmedial.

Transmedial ist eine 2007 in Zeitz gegründete Design- und Kreativagentur, welche Leistungen jeder Designdisziplin sowie Web Strategie, Branding, Consulting und IT-Services anbietet. Durch fortlaufende Betreuung und persönliche Beratung begleitet das Unternehmen seine Kunden von der ersten Idee bis hin zur Realisierung des jeweiligen Projektes. Schwerpunkt ist unter anderem die Entwicklung von ganzheitlichen Erscheinungsbildern für Unternehmen jeder Branche. (www.transmedial.de)

Seit 2016 jährlich ausgelobt vom Rat für Formgebung und dem German Brand Institute, kürt der German Brand Award die innovativsten Marken, konsequente Markenführung und nachhaltige Markenkommunikation. Der German Brand Award entdeckt und präsentiert einzigartige Trends und bringt nicht nur die Gewinner voran, sondern die gesamte Markenwirtschaft. Er begreift und prämiert Marken ganzheitlich in den Wettbewerbsklassen »Excellent Brands« und »Excellence in Brand Strategy and Creation«. (www.german-brand-award.com)