Jährliches Benefizkonzert des Gewandhauses zugunsten von „Leipzig hilft Kindern“
spielte 50.000 € ein

Jährliches Benefizkonzert des Gewandhauses zugunsten von „Leipzig hilft Kindern“
spielte 50.000 € ein

Im Eingangsbereich des Empfangs der VNG AG
wurden alle Gäste vorab willkommen geheißen.

Bodo Rodestock, kaufmännischer Vorstand der VNG AG,
eröffnete den Empfang mit einer kurzen, herzlichen Rede.

Für die Vi-Strategie GmbH ist die Teilnahme am Benefizkonzert „Leipzig hilft Kindern“ im Leipziger Gewandhaus längst eine herzerwärmende Tradition.

Das Benefizkonzert findet jedes Jahr am Abend vor dem ersten Advent statt und läutet somit die Adventszeit ein.

In diesem Jahr konnte neben der Spendensumme von 50.000€ auch das 10-jährige Jubiläum der musikalischen Veranstaltung gefeiert werden.

Seit 2009 gehen die Erlöse an die Stiftung „Leipzig hilft Kindern“. Diese wurde vom Gewandhaus zu Leipzig, der Leipziger Volkszeitung, der Porsche Leipzig GmbH, der Sparkasse Leipzig und der VNG AG gegründet.

Dank der Einladung der VNG AG durfte die Vi-Strategie GmbH auch in diesem Jahr wieder an dem fantastischen „Großen Concert“ teilnehmen. Hierfür bedankt sich die Vi-Strategie GmbH recht herzlich!

Gespielt wurden am Abend des 30. November 2019 Ludwig van Beethovens fünftes Klavierkonzert und Richard Strauss die „Symphonia domestica“. Franz Welser-Möst dirigierte das Benefizkonzert. Für Ludwig van Beethovens fünftes Klavierkonzert nahm zu Beginn Igor Levit als Solist am Klavier Platz. Er „steht technisch sternenweit über den Dingen, kann sich folglich ganz aufs Gestalten konzentrieren – und gehört diesbezüglich derzeit zu den interessantesten Tastenlöwen in der Manege im Klassik-Zirkus.“ Diese Beschreibung der Leipziger Volkszeitung vom 13. November 2019 trifft es exakt auf den Punkt. Gemeinsam mit einem Teil des Leipziger Gewandhaus Orchesters zog Igor Levit den Zuhörer von Anfang an in seinen Bann und gab am Ende der ersten 40 Minuten – nach tosendem Beifall – auch eine kleine Zugabe.

Danach überreichte Prof. Andreas Schulz, Direktor des Gewandhauses zu Leipzig, den Scheck über 50.000€ an Dr. Claudia Nerius, Vorstandsvorsitzende der Stiftung „Leipzig hilft Kindern“. Sie bedankte sich herzlich bei allen die zur Spendensumme beigetragen haben und bei all denen die durch ihre tägliche Arbeit Kinder in Not unterstützen. Dieses Jahr wird der Erlös unter anderem an ein Tanzprojekt im Grünauer Jugendkulturzentrum Heizhaus, ein Weihnachtsmusical des Vereins „Pavillon der Hoffnung“, Begleitangebote der „Elternhilfe für krebskranke Kinder“ und ein Gewaltpräventionsprogramm des Vereins Kinderhafen gehen.

Nach der Pause folgte dann Richard Strauss die „Symphonia domestica“, welche durch den gesamten Klangkörper des Gewandhausorchesters auf eine atemberaubende Weise dargeboten wurde. Wenn man als Zuhörer die Augen geschlossen hat, konnte man in eine fabelhafte Welt der mitreißenden Musik eintauchen. Auch hier folgte am Ende der 45 Minuten ein Applaus durch das Publikum der gar nicht mehr verstummen wollte.

Für die geladenen Gäste, Freunde und Partner der VNG AG gab es danach noch einen Empfang im Obergeschoss des Gewandhauses. Dieser wurde durch kaufmännischen Vorstand der VNG AG Bodo Rodestock mit einer kurzen und herzlichen Rede eröffnet. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgte „Michaelis Catering & Event“.

Ein Teil des Gewandhaus Orchesters zu Beginn des
Benefizkonzertes 2019.

Prof. Andreas Schulz, Direktor des Gewandhauses
zu Leipzig, überreichte Dr. Claudia Nerius, Vorstands-
vorsitzende der Stiftung „Leipzig hilft Kindern“,
feierlich den Scheck über 50.000€. Fotos: AS.

Mit all seinen Facetten war es ein sehr gelungener Abend, der für Kinder in Not – vor der eigenen Haustür – eine hilfreiche Spendensumme organisierte.

AS

In 3 Jahren 25 Filme,
10.000 Besucher und 19 Abos

In 3 Jahren 25 Filme, 10.000 Besucher und 19 Abos

YouTube-Energy-Channel Vi-Strategie GmbH liefert einen kurzen Abriss zu Themen und handelnden Personen der Energiewende in Mitteldeutschland/ENERTRAG-CEO im Interview absoluter Zuschauerliebling/Personifizierung der Energiewende

Ein Blick hinter die Kulissen – die Dreharbeiten zum 12. Mitteldeutschen Energiegespräch „Energiewende – Gefahr für kommunale Geschäftsmodelle?“, welches im CongressCenter der Erfurter Messe stattfand. Foto: Barbara Neumann, www.foto-thueringen.de

Der Start am 27. November 2016 ging einher mit dem Mitteldeutschen Energiegespräch (MDEG), genauer dem 11. MDEG zur E-Mobilität (www.mitteldeutsches-energiegespräch.de: “Energiewende – E-Mobilität im Wettbewerb”).

Dies war die Initialzündung, um auf YouTube mit filmischen Mitteln über das damals schon sehr spannende Thema der E-Mobilität sowie zugleich über die erfolgreiche MDEG-Veranstaltungsreihe zu berichten.

In diesen drei Jahren wurde deutlich, dass es ein großes, ja weltweites Interesse und eine breit aufgestellte Community gibt, die an neutraler filmischer Wiedergabe energiewirtschaftlicher Themen interessiert ist.

Dieses Interesse hat keineswegs nachgelassen, der Energy Channel auf YouTube besteht in diesem Monat drei Jahre und hat eine treue Fan-Gemeinde. Somit gilt es, kurz innezuhalten, Bilanz zu ziehen und neue Wege abzustecken. Dieser Beitrag versucht sich darin.

18 erfolgreiche MDEG und neue mediale Möglichkeiten ihrer Berichterstattung

Im 8. Jahr ihres Bestehens kann die MDEG-Gesprächsreihe auf einen festen, erfolgreichen Platz im Reigen energiepolitischer beziehungsweise energiewirtschaftlicher Veranstaltungen verweisen.

Mehr als 3.500 fachlich Interessierte zählt die Community, über 125 Teilnahmemeldungen pro Veranstaltung sowie ausführliche mediale Berichterstattung sind Stichworte des Erfolgs.

Somit ist die Suche nach neuen medialen Möglichkeiten, um über die Erfahrungen bei der Umsetzung der Energiewende in Mitteldeutschland zu berichten, eine Normalität.

12 Studien flankieren die bisherigen MDEG-Diskussionsrunden

Waren es zu Beginn die MDEG-Diskussion und der sich anschließende, nahezu familiäre Charakter aufweisende, (Netzwerk-)Abend sowie die Homepage www.mitteldeutsches-energiegespräch.de mit differenzierter Themen- und Positionsdarstellung, so kam recht schnell mit dem 3. MDEG die flankierende Erarbeitung der die Gesprächsreihe jeweils ergänzenden Studie hinzu.

Jüngstes Beispiel ist die sehr interessante Studie zum 17. MDEG über “Die Gaswirtschaft im 21. Jahrhundert – Chancen und Entwicklungen grüner Gase mit dem Fokus auf Mitteldeutschland”.

Kooperationspartner der Vi-Strategie GmbH für alle Studien ist stets der KOWID Kompetenzzentrum Öffentliche Wirtschaft, Infrastruktur und Daseinsvorsorge e.V. an der Universität Leipzig.

25 YouTube-Veröffentlichen seit dem 11. Mitteldeutschen Energiegespräch

Mit dem 11. MDEG wurde vor drei Jahren als neues Medium der Film entdeckt. Damit war es möglich, die Atmosphäre der Veranstaltung sowie differenzierte Statements und letztlich die gesamte Diskussion wiederzugeben.

Dies stellt einen Quantensprung in der medialen Wiedergabe der MDEG-Energiethemen dar.

Mit Film, Podcast, Studie und Homepage bietet das MDEG eine breite Plattform zur Diskussion und energiepolitischen Meinungsäußerung über Energiethemen aus mitteldeutschem Fokus an.

Jörg Müller, CEO der ENERTRAG AG und „Zuschauerliebling“ im Interview mit dem Geschäftsführer der Vi-Strategie GmbH, Rainer Otto, über die Frage “Warum ist Wachstum von Technologien der Energiewende für viele Beteiligte so überraschend?” und zu Speichermedien in der Integrierten Energiewende. Foto: AS.

Ergänzt wurde der Energy Channel im Jahr 2018 um 2 Podcasts von detektor.fm, welche die Thematik des 15. Mitteldeutschen Energiegesprächs aufgriffen.

Ein weiterer Eventfilm spiegelt die Feierlichkeiten zu 20 Jahre ENERGIEUNION GmbH wider. Auch hier kann der Betrachter sich einen Eindruck der festlichen Atmosphäre sowie der Menschen hinter der ENERGIEUNION verschaffen.

Daran anschließend machte der Energy Channel einen thematischen Ausflug in die Energie der Kunst. Innerhalb der „Galerie Vi-Strategie“ wird in einem Film die Arbeit und das Leben Wolf-Bertram Beckers vorgestellt. Er ist ein Maler aus Weimar. Auch die Stadt Weimar kam mit ihren romantischen aber auch modernen Plätzen nicht zu kurz.

Bereits ein Vierteljahr vorher wurde zum 14. MDEG mit Werken der in Weimar wohnenden Künstlerin Jana Liebe, die zugleich im Hauptberuf als Geschäftsführerin des ThEEN e. V. sehr engagiert im Erneuerbaren-Energien-Bereich tätig ist, eine erfolgreich wirkende Frau gewürdigt.

Im September 2018 moderierte Vi-Strategie GmbH-Geschäftsführer Rainer Otto die Podiumsdiskussion „Talk im Turm@Energie.net“, initiiert und organisiert seitens der Landesbank Baden-Württemberg. Hier gibt ebenfalls ein Eventfilm Einblicke in die Diskussion. Begleitend stehen diesmal aber auch verschiedene Einzelinterviews der Akteure der Veranstaltung als Filme zur Verfügung.

Das Interview mit Jörg Müller, CEO der ENERTRAG AG, entwickelte sich hierbei mit mehr als 1100 Klicks zum absoluten Zuschauerliebling.

Film-Interviews und Blog-Interviews vermitteln erste Ansätze einer Geschichte der Energiewende aus mitteldeutscher Sicht

Im April 2019 wurde unter dem Slogan “VI-STRATEGIE TRIFFT“ eine weitere Filmreihe etabliert und mit Hans-Joachim Herrmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Lutherstadt Wittenberg gestartet. Es folgte Ulf Heitmüller, CEO der VNG AG.

Die Interview-Reihe “VI-STRATEGIE TRIFFT“ wird fortgesetzt. Damit wird versucht, neben der Positionierung von Sachthemen, die Energiewende ein wenig stärker zu personifizieren und über die Zeit aus mitteldeutscher Sicht eine Geschichte der Energiewende wiederzugeben. Flankiert werden die Filme durch Interviews und Blog-Beiträge auf www.verlag-vi-strategie.de.

Interview-Reihe “VI-STRATEGIE TRIFFT” wird mit namhaften CEO fortgesetzt/Neue Formate der durch Vi-Strategie GmbH initiierten mitteldeutschen Energiespeichermesse EAST

Wie sich deutlich zeigt, sind die Angebote des YouTube-Energy-Channels der Vi-Strategie GmbH nicht nur vielfältig, sondern auch für viele interessant. Deshalb wird sich die Vi-Strategie GmbH auch künftig bemühen, ihren Zuschauern einen umfassenden Eindruck der Diskussionen zur Energiewende zu vermitteln.

Wichtiger Schwerpunkt hierbei bildet das Format “VI-STRATEGIE TRIFFT”, wo ausgewählte Persönlichkeiten als Zeitzeugen der Energiewende zu Wort kommen. Auch neue Formate werden entwickelt werden. Insbesondere findet die 2019 erstmals im CongressCenter der Messe Erfurt organisierte mitteldeutsche Energiespeichermesse EAST Energy And Storage Technologies entsprechenden Widerhall.

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Zum 17. Mitteldeutschen Energiegespräch „Ein Fossiler im Wandel? – Die Gaswirtschaft im 21. Jahrhundert!“ prüfte Ann-Christin Stück, Projektleiterin der Vi-Strategie GmbH, gemeinsam mit dem Team der Alumatel GbR vor Beginn der Veranstaltung die Kameraeinstellungen. Foto: Barbara Neumann, www.foto-thueringen.de

Erdgas punktet durch die hervorragende Gasinfrastruktur.

Referenten der EAST Energy And Storage Technologies am 16./17.09.2019 in Erfurt (10): Vortrag über das Speicherprojekt „Energiepark Bad Lauchstädt“

Erdgas punktet durch die hervorragende Gasinfrastruktur.

Kay Okon: Gas wird auch zunehmend regenerativer – insbesondere durch das Power-to-Gas-Verfahren.

Am 16./17. September 2019 startet die erste EAST Energy And Storage Technologies exhibition & conference im CongressCenter der Erfurter Messe.

In loser Folge interviewt im Vorfeld AKTUELLES Redner, die in den verschiedenen Workshops mit ihren Themen zum Gelingen der EAST beitragen.

Heute gelten die Fragen Kay Okon, der im Workshop Technologien über das Speicherprojekt „Energiepark Bad Lauchstädt“ berichtet.

Herr Okon, Sie sind seit 2008 im Geschäftsfeld Gasspeicherung der VNG-Gruppe tätig und seit 2016 Prokurist der VNG Gasspeicher GmbH.

Das Geschäftsfeld Gasspeicherung hat sich somit zu einem eigenständigen Unternehmen entwickelt.

Berichten Sie hierüber.

Ursprünglich war das Geschäftsfeld Gasspeicherung ein Bereich der damaligen VNG – Verbundnetz Gas AG. Im Zuge der Entflechtungsbestimmungen des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) wurde dieses Geschäftsfeld im Jahr 2012 in die VNG Gasspeicher GmbH (VGS) ausgegliedert.

Die VGS betreibt in Deutschland gegenwärtig Erdgasspeicher mit einer Kapazität von ca. 2,2 Mrd. m³ Arbeitsgasvolumen. Die größten Speicher der VGS liegen dabei in Mitteldeutschland in Bad Lauchstädt und Bernburg mit jeweils etwa 1 Mrd. m³ Arbeitsgasvolumen. Die restlichen Kapazitäten befinden sich an der Nordsee in den Kooperationsspeichern Etzel und Jemgum.

Ich selbst kümmere mich mit meinen Mitarbeitern um die langfristige Entwicklung der VGS-Assets. Wir befinden uns in einer sehr dynamischen Phase der Entwicklung der Energiewirtschaft, deshalb ist es wichtig, einen sorgsamen Blick darauf zu haben, dass die sehr langfristig nutzbaren Speicheranlagen der VGS auch morgen noch ihren Beitrag zu einer zuverlässigen Energieversorgung in Deutschland leisten können.

Auf der Homepage der VNG Gasspeicher GmbH steht „Auch wenn sich die Rollen von Energieträgern verändern: In der künftigen Energieversorgung ist Erdgas ein Hauptakteur.“ Erläutern Sie dies.

Erdgas punktet durch die hervorragende Gasinfrastruktur. Praktisch überall gelangt es problemlos zu den Verbrauchern. Und es ist ein natürlicher Partner der Energiewende: Mit seiner gegenüber anderen fossilen Energieträgern günstigen CO2-Bilanz kann es schon heute deutlich zur Dekarbonisierung beitragen.

Gas wird auch zunehmend regenerativer – insbesondere durch das Power-to-Gas-Verfahren. Werden diese synthetischen Gase noch dazu gespeichert, entsteht ein wesentlicher Baustein einer zukunftssicheren, erneuerbaren Energieversorgung.

Seit 2018 sind Sie kooperierendes Mitglied des HYPOS e.V.-Vorstandes. Welchen Zuständigkeitsbereich betreuen Sie hierbei?

Ich bin seit Mitte letzten Jahres Mitglied im HYPOS e.V.-Vorstand im Ressort „Industrielle Verwertung mit Wertschöpfung“. Es gilt, die wissenschaftlichen Erkenntnisse und den Knowhow-Gewinn aus den HYPOS-Forschungsprojekten in konkreten, industriellen Projekten zu einer wirtschaftlichen Anwendung zu bringen. HYPOS ist mit vielen Unternehmen vernetzt, die sich dem Thema Wasserstoff als zukunftsorientiertem Energieträger verschrieben haben und bietet mit regelmäßigen Themenforen auch eine Plattform zum Austausch von Erfahrungen.

Zur EAST Energy And Storage Technologies exhibition & conference am 16. und 17. September 2019 im CongressCenter der Erfurter Messe werden Sie als Referent im Workshop Technologien über das Speicherprojekt „Energiepark Bad Lauchstädt“ berichten. Worum geht es bei diesem Pilotprojekt?

Hinter dem „Energiepark Bad Lauchstädt“ steht mit der VNG Gasspeicher GmbH (VGS), der ONTRAS Gastransport GmbH, dem DBI Freiberg, der Terrawatt Planungsgesellschaft mbH und Uniper ein Unternehmensverbund, der in Bad Lauchstädt im südlichen Sachsen-Anhalt plant, einen Anlagenpark unter Nutzung von bereits vorhandener Gasinfrastruktur zu errichten, der es ermöglicht, aus Windkraft mittels Elektrolyseverfahren grünen Wasserstoff zu erzeugen und zu speichern sowie über die Transportpipeline der ONTRAS den Verbrauchern des mitteldeutschen Chemiedreiecks zuzuführen.

Welches Ziel verfolgt das Speicherprojekt? 

Ziel ist es, ab 2020 unter realen Bedingungen die Herstellung, den Transport, die Speicherung und den wirtschaftlichen Einsatz von grünem Wasserstoff zu untersuchen und dessen Eignung als klimaschonenden Energieträger der Zukunft zu demonstrieren. 

Definieren Sie abschließend die Rolle von Energiespeichern im Gesamtkontext der Energiewende.

Die Rolle der Energiespeicher im zukünftigen Energiemix wird wachsen: wurden Energiespeicher bisher vor allem zum Ausgleich von Energieverbrauchsschwankungen (z.B. Sommer-Winter-Ausgleich) benötigt, können sie zukünftig auch die Schwankungen in der Energieerzeugung ausgleichen. Im zukünftigen Energiemix werden erneuerbare Energien eine dominantere Rolle spielen, die in der Energiebereitstellung größeren Schwankungen unterliegen als z.B. die bisherigen Grundlastversorger, die ihre Energie aus Kohle und Kernenergie gewonnen haben.

VNG-Gasspeicher Bad Lauchstädt Gastrocknung. Foto: © VNG/Torsten Proß, Jeibmann Photografik

Kurzvita

  • Ausbildung zum Dipl. Ing. Elektrotechnik (TU Dresden) und Dipl. Wirtschaftsing. (Fernuni Hagen)
  • 1994 Eintritt in die Verbundnetz Gas AG
  • Ab 2008 im Geschäftsfeld Gasspeicherung der VNG-Gruppe für Entwicklungsprojekte verantwortlich, unter anderem Speicherausbauprojekte in Bad Lauchstädt und Bernburg sowie innerhalb von Kooperationen in Etzel und Jemgum
  • Seit 2016 Prokurist in der VNG Gasspeicher GmbH
  • Seit 2018 kooperierendes Mitglied des HYPOS-Vorstands, Ressort „Industrielle Verwertung mit Wertschöpfung“

Wir als Energieversorgung sind dafür verantwortlich, das Rückgrat der deutschen Industrienation darzustellen und aufrechtzuerhalten.

Die Dachterrasse des VNG-Gebäudes: Ort des 2. CEO-Gespräches, diesmal mit Ulf Heitmüller. Foto: Hendrik Sadowski, unter: www.alumatel.de.

VI-STRATEGIE IM GESPRÄCH:

Wir als Energieversorgung sind dafür verantwortlich, das Rückgrat der deutschen Industrienation darzustellen und aufrechtzuerhalten.

 

Interview mit Ulf Heitmüller, Vorstandsvorsitzender der VNG AG, über Persönliches, die Integrierte Energiewende, die Gaswirtschaft im 21. Jahrhundert, die VNG AG und über seine Erfahrungen in der Energiewirtschaft

Der Ausblick von der Dachterrasse der VNG AG auf die Leipziger Skyline. Foto: A.S.

Letzte Vorbereitungen und Absprachen gemeinsam mit Herrn Wetzig, Leiter Kommunikation/Politik der VNG AG, vor Drehbeginn. Foto: A.S.

Am 20. Mai 2019 fanden die Dreharbeiten zur CEO-Film-Reihe „VI-STRATEGIE TRIFFT“ mit Ulf Heitmüller, dem Vorstandvorsitzenden der VNG AG, auf dem Dach des Unternehmensgebäudes statt. Herr Heitmüller sprach mit dem Geschäftsführer der Vi-Strategie GmbH und Initiator der Gesprächsreihe Rainer Otto über aktuelle Themen der Gaswirtschaft, die Integrierte Energiewende in Deutschland und seinen beruflichen Start in der Energiewirtschaft.

Das vollständige Interview können Sie sich bitte ab 24. Mai 2019 auf dem Energy-YouTube-Channel Vi-Strategie GmbH und in der Mediathek des Verlages Vi-Strategie unter www.verlag-vi-strategie.de anschauen.

Vita von Ulf Heitmüller

1965
geboren in Nienburg
1993
Diplom-Ingenieur Elektrotechnik an der Leibniz Universität Hannover
1994 – 2004
BEB Erdgas und Erdöl GmbH & Co. KG, Hannover verschiedene Fach- und Führungspositionen
2004 – 2005
Shell Energy Deutschland GmbH, Hamburg Bereichsleiter Operations
2005 – 2007
Shell Energy Europe, London Project Manager

2007 – 2010
Shell Energy Deutschland GmbH Geschäftsführer; gleichzeitig verantwortlich für den Gasverkauf in Nordwest-Europa bei Shell Energy Europe
2010 – 2012
EnBW Gas Midstream GmbH, Karlsruhe Geschäftsführer
2012 – 2016
EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe Leiter Trading & Supply
seit 2016
VNG AG, Leipzig Vorstandsvorsitzender
seit 2017
Honorarkonsul des Königreiches Norwegen für den Freistaat Sachsen, Thüringen, Brandenburg und Sachsen-Anhalt

Drehbeginn “VI-STRATEGIE TRIFFT: Ulf Heitmüller”. Foto: A.S.

Ulf Heitmüller gemeinsam mit Rainer Otto, Geschäftsführer der Vi-Strategie GmbH. Foto: Hendrik Sadowski, unter: www.alumatel.de.

Dokumentation der Dreharbeiten durch die Projektleiterin der Vi-Strategie GmbH Ann-Christin Stück. Foto: R.O.

17. Mitteldeutsches Energiegespräch:
Ein voller Erfolg

17. Mitteldeutsches Energiegespräch:

Ein voller Erfolg

Vi-Strategie GmbH, Gründer der Mitteldeutschen Energiegespräche, lud zum ersten „MDEG-Spezial” ein / zahlreiche Teilnahme verdeutlichte erneut den stetigen Erfolg der Gesprächsreihe

Seit mittlerweile 7 Jahren gibt es das Mitteldeutsche Energiegespräch (MDEG). Im Oktober 2012 fand das erste MDEG mit dem Titel „Energiewende – Segen oder Fluch?“ in Erfurt statt. Seitdem hat sich die Gesprächsreihe nicht nur innerhalb Mitteldeutschlands etabliert.

Das MDEG hat es sich zur Aufgabe gemacht hat, rundum das Thema Energiewende einen Beitrag zu leisten. Ziel der Gesprächsreihe ist es dabei, Plattform und Anreiz zur Auseinandersetzung mit Energiethemen in der mitteldeutschen Region zu sein und dem Engagement öffentliches Gewicht zu verleihen. Ziel ist es ebenfalls, ein mitteldeutsches Netzwerk, getragen durch Fachkompetenz, Gestaltungswillen und Einflussnahme zu prägen.

Das erste „MDEG-Spezial“ bildete den Auftakt der Gesprächsreihe 2019. Unter dem Titel „Ein Fossiler im Wandel?- Die Gaswirtschaft im 21. Jahrhundert!“.
Zu Beginn der Veranstaltung wurden alle Teilnehmer durch Prof. Rayan Abdullah begrüßt, der als Ordentliches Mitglied der HALLE 14 – Zentrum für zeitgenössische Kunst der Leipziger Baumwollspinnerei eine Willkommensansprache hielt. Im Anschluss daran begann die Podiumsdiskussion zwischen Dr. Patrick Graichen, Direktor Agora Energiewende, Ulf Heitmüller, CEO VNG AG, Jörg Müller, CEO ENERTRAG AG und Ina Stevens, Geschäftsführerin EBISUblue – Büro für internationale Ingenieurdienstleistungen. Sie diskutierten angeregt über das Thema des Abends. Als Moderator führte Rainer Otto, Geschäftsführer der Vi-Strategie GmbH, eloquent durch die Diskussion. Aber auch das Auditorium beteiligte sich mit klugen Diskussionsbeiträgen und Fragen an der Debatte. So richtete beispielsweise Herr Dr. Andreas Stute, Partner bei Weißkopf Rechtsanwälte, mehrfach seine Fragen direkt an die Podiumsteilnehmer und regte damit zum Nachdenken an.

Nach dem Ende der Talkrunde wurde beim gemeinsamen Abendessen die Gelegenheit für Networking oder aber auch für intensive Einzelgespräche durch alle Beteiligten genutzt.

Mit über 100 Teilnehmern war die Veranstaltung sehr gut besucht. Die Atmosphäre der HALLE 14 – Zentrum für zeitgenössische Kunst der Leipziger Baumwollspinnerei verlieh der Veranstaltung ihren persönlichen Charme.

Jenen, die sich in letzter Minute doch noch entschuldigten beziehungsweise im Vorhinein bereits ihre Verhinderung signalisierten, aber auch dem Gesamtkreis der Eingeladenen wird ein Blick vielfältiger Impressionen in die Galerie des 17. MDEG auf der Homepage www.mitteldeutsches-energiegespräch.de und auf dem Energy-Channel Vi-Strategie GmbH in YouTube https://www.youtube.com/channel/UCmDUgVhefzR3qktkRLLmtEg empfohlen.

Die Vi-Strategie GmbH bedankt sich herzlich bei

allen Teilnehmern!

 

17. Mitteldeutsches Energiegespräch
am 04. April 2019 in Leipzig

17. Mitteldeutsches Energiegespräch am 04. April 2019 in Leipzig

“Ein Fossiler im Wandel? – Die Gaswirtschaft im 21. Jahrhundert!”

Das 17. Mitteldeutsche Energiegespräch analysiert die Gaswirtschaft im 21. Jahrhundert, insbesondere die Chancen und Entwicklungen grüner Gase mit dem Fokus auf Mitteldeutschland in einem ersten “MDEG–Spezial” der Gesprächsreihe.

Im Fokus der Veranstaltung steht keine “Nabelschau” der Branche, sondern die Widerspiegelung der aktuellen Debatte um die Zukunft der Gaswirtschaft im Kontext der Energiewende und zugleich die Identifizierung von Impulsgebern im mitteldeutschen Raum.

Angestrebt wird eine Diskussion vor dem Hintergrund der internationalen Situation. Parallel wird begleitend zum Thema des 17. MDEG ein mitteldeutscher Kompetenzatlas in Form einer deskriptiven Kurzstudie erarbeitet.

Podiumsgäste:

Thorsten Herdan, Abteilungsleiter II für Energiepolitik – Wärme und Effizienz des BMWi

Dr. Patrick Graichen, Direktor Agora Energiewende

Ulf Heitmüller, CEO VNG AG

Jörg Müller, CEO ENERTRAG AG

Ina Stevens, Geschäftsführerin EBISUblue – Büro für internationale Ingenieurdienstleistungen

Moderation:

Rainer Otto, Geschäftsführer Vi-Strategie GmbH  

Zeit: 04. April 2019, 19:00 Uhr (Einlass: 18:00 Uhr)

Ort: HALLE 14 – Zentrum für zeitgenössische Kunst, Leipziger Baumwollspinnerei, Spinnereistraße 7, 04179 Leipzig

Thema: “Ein Fossiler im Wandel? – Die Gaswirtschaft im 21. Jahrhundert!

Nähere Einzelheiten zum Gespräch sowie den organisatorischen Ablauf entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Diesen können Sie HIER ansehen.

Weitere Informationen zur Gesprächsreihe finden Sie bitte auch auf www.mitteldeutsches-energiegespräch.de.

Für die freundliche Unterstützung des 17. Mitteldeutschen Energiegesprächs danken die Organisatoren:

Konzertanter Einsatz für soziale Belange seit dem 18. Jahrhundert

Vor dem Benefizkonzert: Blick aus dem Gewandhaus auf die Oper.

Scheckübergabe in Höhe von 40.000,00 EURO durch Gewandhausdirektor Prof. Andreas Schulz an die Vorsitzende der Stiftung “Leipzig hilft Kindern” Dr. Claudia Nerius.

Wunderbarer musikalischer Klangteppich: Starker Applaus für Chor und Orchester.

Das Programmheft zum Benfizkonzert. Fotos: R.O.

In Leipzig gründet bürgerschaftliches Handeln in tiefer Tradition

Konzertanter Einsatz

für soziale Belange

seit dem 18. Jahrhundert

Traditionelles Gewandhaus-Adventskonzert “Leipzig hilft Kindern” am 01. Dezember 2018 mit 40.000 EURO Spendensumme

Immer am Sonnabend vor dem ersten Advent findet das traditionelle Benefizkonzert für “Leipzig hilft Kindern” im Gewandhaus statt. (AKTUELLES berichtete auch am 02. Dezember 2017 vom damaligen Konzert.) Der Erlös des Ticket-Verkaufs für diese Veranstaltung geht direkt an Einrichtungen und Vereine, die Kindern in Not in der Region helfen. Klassische Musik genießen und gleichzeitig Gutes bewirken, hieß es somit wieder am 01. Dezember 2018 im Großen Saal des Gewandhauses.

Dieses Jahr standen Werke von Leonard Bernstein und Maurice Ravel auf dem Programm.

Solist des Abends war der spanische Pianist Javier Perianes.

Der Gewandhaus Chor (Einstudierung Gregor Meyer) wartete zudem mit höchster stimmlicher Qualität auf.

Begrüßung zum VNG-Empfang durch Bodo Rodestock, Vorstand Finanzen/Personal.


Die Leitung des Gewandhausorchesters hatte Marin Alsop inne. Sie ist seit der Saison 2007/08 Chefdirigentin des Baltimore Symphony Orchestra und dirigierte 2013 als erste Frau die Londoner Last Night of the Proms.

Die New Yorkerin, die zu den weltweit wichtigsten Dirigentinnen gehört, wird übrigens ab September 2019 als erste Frau die künstlerische Leitung des ORF-Radio-Symphonieorchesters Wien übernehmen.

Die Spendensumme, die in der Konzertpause durch Gewandhausdirektor Prof. Andreas Schulz an die Vorsitzende der Stiftung Dr. Claudia Nerius überreicht werden konnte (siehe Bild), beträgt in diesem Jahr 40.000 Euro.

Das Gewandhaus ist gemeinsam mit der Leipziger Volkszeitung, der VNG AG, der Sparkasse Leipzig und der Porsche AG Stiftungsmitglied der 2009 in Leipzig gegründeten Stiftung.

Seit deren Gründung konnten mit mehr als einer Millionen Euro rund 200 Projekte unterstützen werden. Allein 2018 werden nahezu 153.000 Euro für insgesamt 32 Projekte bereitgestellt.

Das Benefizkonzert des Gewandhausorchesters für die Stiftung „Leipzig hilft Kindern“ ging hervor aus den UNICEF-Konzerten, die erstmals 1992 stattfanden und von 1996-2007 gemeinsam mit der Leipziger Volkszeitung und der VNG AG durchgeführt wurden. 2008 wurde das Konzert „Leipzig hilft Kindern“ ins Leben gerufen, aus dem im Jahr 2009 die Stiftung hervorgegangen ist. Das Gewandhausorchester hat das erste Benefizkonzert „Zum Wohle der Armen“ bereits 1782 gespielt und engagiert sich seither regelmäßig für soziale Belange.

Mit sichtbarer Freude und Leidenschaft spielte das Gewandhausorchester und schenkte seinen Zuhörern, vereint mit stimmlichen Zauberkraft des Gewandhaus Chores, wundervolle Klangteppiche.

Chapeau! den 90 Damen und Herren des Chores und den etwa ebenso vielen Orchestermitgliedern für dieses Konzert.

Im Anschluss an das Konzert lud traditionell die VNG AG ihre Gäste zum Empfang, den diesmal Bodo Rodestock, Vorstand Finanzen/Personal (siehe Foto) mit persönlichen Worten an die zahlreichen Gäste eröffnete.

(Übrigens, wenn man über das Konzert hinaus die Arbeit der Stiftung “Leipzig hilft Kindern” unterstützen möchte, ist eine Spende natürlich ebenfalls willkommen. Denn jeder Euro hilft helfen: Sparkasse Leipzig IBAN: DE16860555921100902003; BIC: WELADE8LXXX; Verwendungszweck: Spende für die Stiftung „Leipzig hilft Kindern“; www.leipzig-hilft-kindern.de)

16. Mitteldeutsches Energiegespräch
am 20. November 2018 in Leipzig

16. Mitteldeutsches Energiegespräch am 20. November 2018 in Leipzig

Energiewende – smart und innovativ

Tour d´Horizon über denkbare, mögliche und neue Geschäftsmodelle

Das 16. Mitteldeutsche Energiegespräch gibt eine Tour d´Horizon über denkbare, mögliche und neue Geschäftsmodelle der Integrierten Energiewende, die durch den disruptiven Charakter der stattfindenden Prozesse zahlreiche Chancen, aber auch Risiken bieten.

Durch die Digitalisierung wird die Integrierte Energiewende eine neue Dynamik entfalten. Die Frage ist, wer sich mit welchen Geschäftsmodellen am Energiemarkt der Zukunft behaupten wird. Dabei spielen Schnelligkeit, Mut und Kreativität eine entscheidende Rolle.

Auch die Kunden werden davon künftig immer mehr profitieren.

Diskutieren Sie mit Experten das Thema in angenehmer Atmosphäre.

Nähere Einzelheiten zum Gespräch sowie den organisatorischen Ablauf entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Diesen können Sie HIER ansehen.

Weitere Informationen zur Gesprächsreihe finden Sie bitte auch auf www.mitteldeutsches-energiegespräch.de.

VNG 2030+ heißt: grün, digital, mit Gas

Thorsten Kasten,
Leiter Neue Themen & Retail der VNG AG

14. Mitteldeutsches Energiegespräch am 19. April 2018 in Leipzig

VNG 2030+ heißt: grün, digital, mit Gas – Starke Stellung in der gaswirtschaftlichen Wertschöpfungskette bleibt bestehen und gründet auf Kostenoptimierung und operativer Performance (10*)

TOUR D´HORIZON ZUM STAND DER ENERGIE-, WÄRME-, UND MOBILITÄTSWENDE ANHAND DER POLITISCHEN NOTWENDIGKEITEN DES KOALITIONSVERTRAGES/Interview mit Thorsten Kasten, Leiter Neue Themen & Retail der VNG AG

Das 14. Mitteldeutsche Energiegespräch unternimmt eine TOUR D´HORIZON ZUM STAND DER ENERGIE-, WÄRME-, UND MOBILITÄTSWENDE ANHAND DER POLITISCHEN NOTWENDIGKEITEN DES KOALITIONSVERTRAGES. Wie würden Sie bitte den gegenwärtigen Stand einschätzen?

Der Koalitionsvertrag enthält Licht und Schatten. Gerade im Energiebereich hätten wir uns mehr Technologieoffenheit gewünscht. Stattdessen liegt der Fokus fast allein immer noch auf dem Ausbau der Erneuerbaren. Aus unserer Sicht sollte die Bundesregierung vielmehr das eigentliche Ziel der Energiewende – nämlich kostengünstig CO2 zu reduzieren – in den Mittelpunkt stellen. Wie das Ganze dann bewältig wird, sollte den Bürgern und der Wirtschaft überlassen bleiben. Die Formulierungen im Bau-Kapitel gehen hier mit guten Beispiel voran. Technologieoffenheit und die Kosten sind hier zentrale Prämissen, um die Energiewende voranzubringen.


Was müsste denn in den kommenden 3 bis 5 Jahren oder in der noch verbleibenden gegenwärtigen Legislaturperiode des Deutschen Bundestages parlamentarisch auf den Weg gebracht werden, um den Erfolg des Gesamtprojektes zu sichern?

Die Energiewende wird nur dann erfolgreich sein, wenn sie auch vom Bürger akzeptiert ist. Eine immer komplexere Gesetzgebung und steigende Kosten überfordern Unternehmen und Haushalte. Wir plädieren daher dafür, dass die Bundesregierung sich mehr auf die Rahmensetzung konzentriert und nicht bis in die Details steuernd eingreift. Stattdessen sollte CO2 als Leitwährung für die Bewertung und Förderung aller Energiewende-Maßnahmen gelten. Dazu gehört auch, dass die Bundesregierung von Ihrem Credo Abstand nimmt, dass die Energiewende nur dann gelingt, wenn Strom in allen Sektoren Einzug hält.

Gas und die Gasinfrastruktur sind aus unserer Sicht wesentliche Elemente des Energiesystems der Gegenwart und der Zukunft. Dazu gehört auch das Thema Power-to-Gas, verbunden mit der Entwicklung synthetischer Gase oder Wasserstoff. Ich freue mich daher, dass die Bundesregierung das Thema infrastrukturelle Sektorenkopplung weiter vorantreiben möchte. Ein echter Erfolg wäre es zum Beispiel, wenn in Zukunft die Netzentwicklung der Strom- und Gasinfrastruktur gemeinsam und abgestimmt vorangebracht wird.


Sie leiten den Bereich Neue Themen & Retail innerhalb der VNG-Gruppe und sind für das Zukunftsdenken im VNG-Konzern verantwortlich. Wie sehen Sie die weitere Entwicklung der VNG-Gruppe? Hat die VNG-Gruppe aus heutiger Sicht zur Meisterung der Herausforderungen die richtige Aufstellung?

Mit unserer Strategie VNG 2030+ haben wir uns als VNG-Gruppe zukunftsfähig positioniert. Wir haben uns in der Erarbeitung intensiv mit unserem Umfeld, den Megatrends sowie den Entwicklungen der Energiewende hinsichtlich des Energieträgers Gas beschäftigt und eine Antwort formuliert. VNG 2030+ heißt: grün, digital, mit Gas.


Können Sie das bitte ein wenig konkreter erläutern?

Kern von VNG 2030+ ist, dass wir über unsere klassischen Geschäftsbereiche Exploration & Produktion, Handel & Vertrieb, Transport und Speicher eine starke Stellung in der gaswirtschaftlichen Wertschöpfungskette halten. Der Fokus liegt hier auf der Kostenoptimierung und der operativen Performance. Wir wollen dabei die Potentiale des Energieträgers Gas noch stärker zum Gelingen der Energiewende herauszustellen und unsere Kompetenzen einbringen. Darüber hinaus ist es das Ziel, Wachstumschancen in angrenzenden Geschäftsfeldern zu identifizieren und diese konsequent zu nutzen. 2017 haben wir deshalb intensive Aktivitäten in den Geschäftsfeldern Biogas, digitale Infrastruktur und Quartierslösungen aufgenommen.

Gibt es Beispiele, wo die VNG-Gruppe Treiber ja Trendsetter in Sachen Energiewende ist?

Digitalisierung, Energieeffizienz und Zusatzprodukte neben der Commodity für unsere Kunden sind bei VNG stärker in den Fokus gerückt. In diesem Zuge haben wir in 2017 ein eigenes kleines Start-Up gegründet, welches sich mit eben diesen Themen beschäftigt. Dieses Unternehmen mit dem Namen effizienzcloud GmbH steht als digitale Plattform für einen Marktplatz für Effizienzprodukte. Die Idee ist hier, KMUs die Suche nach Effizienzprodukten zu vereinfachen, sie vergleichbar zu machen und direkt zu bestellen. Diese Plattform kann bei der Umsetzung der Energiewende einen positiven Anschub geben.


Nun zeichnen sich, getrieben durch E.ON SE und RWE AG, gravierende Veränderungen in der Energielandschaft ab. Muss die Branche, müssen Sie in der VNG-Gruppe dadurch umdenken, ihre Konzepte ändern und neu ausrichten oder anpassen?

Unabhängig von diesem Vorgang, den wir natürlich sehr aufmerksam verfolgen, muss VNG den eingeschlagenen Weg mit der Strategie VNG 2030+ weitergehen. Dabei sehen wir uns bereits in einzelnen neuen Geschäftsfeldern um. Kooperationen auch mit Kommunen werden hier zunehmend eine wichtige Rolle spielen. Als Beispiel sei hier noch einmal die VNG ViertelEnergie GmbH genannt, die Quartierslösungen für Kommunen konzipiert und gemeinsam mit dem Partner Tilia umsetzt.


Gegenwärtig wird viel über die Blockchain-Technologie gesprochen, mitunter ohne genauere Vorstellungen und das entsprechende Basiswissen, meist im Sinne einer Schlüsseltechnologie, mit der viele Markteilnehmer zur selben Zeit die gleiche Information zur Verfügung gestellt bekommen. Sehen Sie für die Energiewende darin einen Erfolgstreiber?

Blockchain ist mehr als Krypto-Währungen. In einer Blockchain werden Daten in einem geschlossenen Bereich allen Beteiligten zeitgleich zur Verfügung gestellt. Nehmen wir einmal das Beispiel einer energieautarken Quartierslösung. In diesem Quartier sind verschiedene Energieerzeugungsanlagen, wie PV, Biogas etc. sowie Speicher und eine Vielzahl von Abnehmern in einem Kreislauf verbunden. Hier kann die Blockchain, das Abnahmeverhalten und die jeweiligen Energiequellen optimal steuern und bei Bedarf Rechnungen erstellen und und und. Somit kann und wird Blockchain die Energiewende unterstützen. Denn die Datenströme werden immer umfangreicher, sodass einen „einfache“ Automatisierung nicht mehr ausreichend ist.


Gibt es in der VNG-Gruppe konkrete Ansatzpunkte für die Nutzung der Blockchain-Technologie?

VNG beschäftigt sich in einer gruppenweiten Arbeitsgruppe mit dem Thema Blockchain. Hier geht es im Speziellen darum zu erörtern, welche Anwendungsfälle für die Energiebranche relevant sind. Konkret sind dies für uns zunächst Themen rund um Mieterstrom – quasi als Energiewende im eigenen Haus.

VITA

2017
LEITER NEUE THEMEN UND RETAIL
VNG AG, Leipzig
Verantwortlich für den Innovationsprozess und die Entwicklung von neuen Geschäftsfeldern

GESCHÄFTSFÜHRER effizienzcloud GmbH
Marktplattform für Energieeffizienzprodukte

2016
LEITER PRODUKTSTEUERUNG
VNG AG, Leipzig

2012-2016
LEITER PORTFOLIOMANAGEMENT
VNG AG, Leipzig

2009-2012
LEITER PORTFOLIOBASIERTE RETAILKUNDEN
RWE Vertrieb AG, Dortmund

2004-2009
LEITER VOLUMENGESCHÄFT UND LOGISTIK
RWE Westfalen Weser Ems, Dortmund

SEIT 1995
DIVERSE POSITIONEN IN DER ENERGIEBRANCHE<

AUSBILDUNG RUHR-UNIVERSITÄT BOCHUM
Diplom Ingenieur Maschinenbau mit der Vertiefungsrichtung „Strömungstechnik“

(*In loser Folge bittet der Verlag Vi-Strategie unter der Rubrik AKTUELLES Experten, Zeitzeugen und Persönlichkeiten der Zeitgeschichte um Antwort zu allgemein-interessierenden Fragen.
Im 10. Interview (Sehen Sie bitte auch AKTUELLES vom 15.04.2018 ff) gibt aus Anlass des 14. Mitteldeutschen Energiegespräches Thorsten Kasten, Leiter Neue Themen & Retail der VNG AG, in einer TOUR D´HORIZON ZUM STAND DER ENERGIE-, WÄRME-, UND MOBILITÄTSWENDE ANHAND DER POLITISCHEN NOTWENDIGKEITEN DES KOALITIONSVERTRAGES Auskunft über Zukunftsszenarien in diesen Bereichen. NACHDRUCK OHNE GENEHMIGUNG NICHT GESTATTET.)

Leipzig hat ein Herz für Kinder

Traditionelles Gewandhaus-Adventskonzert macht deutlich:

LEIPZIG HAT EIN HERZ FÜR KINDER

Benefizkonzert bringt 50.000 Euro für “Leipzig hilft Kindern”

Die Stiftung “Leipzig hilft Kindern” (www.leipzig-hilft-kindern.de), so die Homepage der Stadt Leipzig, wurde 2009 auf Initiative des Gewandhauses gegründet. Zu den Stiftungsmitgliedern gehören aktuell Gewandhaus, Leipziger Volkszeitung, Porsche und Sparkasse Leipzig sowie VNG-Verbundnetz Gas AG.
Seit Stiftungsgründung wurden mit fast 780.000 Euro nahezu 200 Projekte unterstützt. 2016 stellte die Stiftung fast 140.000 Euro für insgesamt 19 Projekte bereit, 56.000 Euro kamen allein im Benefizkonzert 2016 zusammen. Damit werden beziehungsweise wurden unter anderem Therapieangebote für psychisch labile Kinder finanziert, Projekte zur Suchtprävention gefördert und Freizeitangebote unterstützt, um Kindern erholsame Augenblicke in schwierigen Lebensphasen zu ermöglichen. Außerdem wird ein neues taktiles Buch für sehbehinderte Kinder produziert und ein Baby-Notarztwagen in Dienst genommen.

Seit Start der Stiftung “Leipzig hilft Kindern” lädt alljährlich am 1. Advent-Wochenende das Gewandhaus Leipzig für einen guten Zweck zum Benefizkonzert ein. Das ist wichtiger Impuls für die weiteren Stiftungs-mitglieder, ihre Geschäftspartner, Freunde sowie die Leipziger ob einer Teilnahme an dem Konzert anzusprechen, denn die Konzertbesucher unterstützen mit ihrer Eintrittskarte die Stiftung, und so konnten Gewandhausdirektor Andreas Schulz und Claudia Regine Nerius, Vorstandsvorsitzende der Stiftung „Leipzig hilft Kindern“ (siehe Foto rechts unten), in der Konzertpause einen Scheck in Höhe von 50.000 Euro als finanzieller Ertrag des Benefiz-Konzerts präsentieren.

Mit diesen 50 000 Euro will die Stiftung, sagt Nerius, in der Weihnachtszeit „die Augen auch solcher Kinder leuchten lassen, die es sonst nicht so einfach haben, die krank sind oder aus schwierigen Verhältnissen kommen“. In „ihre Gesichter ein Lächeln zu zaubern“, sei die Aufgabe, der die Stiftung sich verschrieben habe.

Klassische Musik genießen und gleichzeitig Gutes bewirken – das ist alljährlich beim Benefizkonzert zugunsten der Stiftung “Leipzig hilft Kindern” möglich; in diesem Jahr im Großen Saal des Gewandhauses mit dem Multi-Perkussionisten Martin Grubinger (siehe Foto links oben) und dem Gewandhausorchester (siehe Foto links unten).

“In Martin Grubingers Gesicht muss niemand ein Lächeln zaubern, so lange er auf alles eindreschen kann, was ihm in die Quere kommt. Er strahlt eine beinahe kindliche Freude aus, bei dem was er da tut. Dabei ist es Schwerstarbeit. Und seine Extraklasse zeigt sich nicht zuletzt in dem Umstand, dass er alles, was er spielt, auswendig spielt. Eine Äußerlichkeit, gewiss. Aber wenn man bedenkt, dass Pianisten oder Geiger spätestens auf den weiten Ebenen hinter Rachmaninow oder Berg lieber die Noten zur Hand nehmen, wächst die Hochachtung ins Unermessliche angesichts der Selbstverständlichkeit, mit der Grubinger die ungeheuer komplexen Vorgänge von Tan Duns Schlagzeug-Konzert „The Tears of Earth“ in Fleisch und Blut übergegangen sind.”, kann man über das Konzert auf der Homepage der Stiftung “Leipzig hilft Kindern” nachlesen.

Im Anschluss an das Konzert lud die VNG AG ihre Gäste zum traditionellen Empfang, den Vorstandsvorsitzender Ulf Heitmüller (siehe Foto rechts oben) mit herzlichen Worten  eröffnete.