20 Jahre Schweriner ENERGIEUNION GmbH – Vom kommunalen Einkaufspool zum deutschlandweiten Energiedienstleister

Geschäftsführer Vi-Strategie GmbH moderiert Jubiläumsveranstaltung

20 Jahre Schweriner ENERGIEUNION GmbH

Vom kommunalen Einkaufspool zum deutschlandweiten Energiedienstleister

 

Mit einem Festakt begeht am 07. Juni die Schweriner ENERGIUNION GmbH ihr 20-jähriges Jubiläum (Sehen Sie bitte auch AKTUELLES vom 10. und 17. April 2018.)

Vor 20 Jahren startete die Liberalisierung des Energiemarktes in Deutschland. Das war für drei Stadtwerke Veranlassung, die ENERGIEUNION als Gesellschaft für energiewirtschaftliche Zusammenarbeit zu gründen.

Das Jubiläum ist Anlass, inne zu halten und die unternehmerische Entwicklung der ENERGIEUNION GmbH anhand der Gestaltung des deutschen Energiemarktes in den jüngsten zwei Jahrzehnten zu reflektieren.

In seiner Eröffnung würdigt ENERGIEUNION-Geschäftsführer Dr. Steffen Rothe die 20-jährige Entwicklung des Unternehmens. “Als einer von drei Mitarbeitern stehe ich heute hier vor Ihnen”, so Rothe, “die 1998 im nach heutiger Bezeichnung wohl Startup genannten Unternehmen mit dem sperrigen Namen ´ENERGIEUNION – Gesellschaft für energiewirtschaftliche Zusammenarbeit in Mecklenburg-Vorpommern´ begonnen haben”. Er zeichnet die einzelnen Stationen der betrieblichen Erfolgsgeschichte nach und gibt einen Ausblick auf ein durch die Region geprägtes, sehr effizientes Unternehmen.

“Wir sind der Überzeugung, dass wir mit unserer Erfahrung aus dem Energiehandel und den Handelsdienstleistungen aus den vergangenen zwei Jahrzehnten nun den nächsten Schritt hin zum Daten- und Kommunikationsservice sowohl für unsere bisherigen Kunden als auch für neu in den Energiemarkt eintretende Unternehmen gehen sollten. Dazu haben wir uns leistungs- und an Marktentwicklungen anpassungsfähige Systeme geschaffen, sind mit fachlich

hochqualifizierten und motivierten Mitarbeitern bestens positioniert und können als Unternehmen der VNG-Gruppe und im Verbund mit den Fachleuten der EnBW jederzeit Spezialisten zu Rate ziehen.”, so Dr. Rothe.

Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung, überbringt die Geburtstagsgrüße der Schweriner Landesregierung.

In einer eindrucksvollen Tour d’Horizon verknüpft er am Beispiel des Landes Mecklenburg-Vorpommern die einzelnen Schwerpunktthemen seines Ressorts miteinander und machte die nächsten Schritte einer integrierten Energiewende deutlich. In diesem Kontext ist die ENERGIEUNION Teil, aber auch Treiber der Energiewende.

Ulf Heitmüller, Vorstandsvorsitzender der VNG AG, stellt die 20-jährige Geschichte der ENERGIEUNION in den Kontext der 60-jährigen VNG-Geschichte und damit insbesondere in den der Konzernstrategie “VNG 2030”.

“WIR GESTALTEN DIE ZUKUNFT. GRÜN, DIGITAL, MIT GAS”, so das Credo seines Vortrages, in dem er, ableitend aus den Kernaufgaben der VNG AG, die Herausforderungen für die ENERGIUNION beschreibt.


Über “Die Zukunft der Energieversorgung – Vom ´Nebenher´ der Energiewelten zur ´ENERGIEUNION´” spricht Manfred Haberzettel, Leiter Geschäftsentwicklung Erzeugung Portfolioentwicklung der EnBW – Energie Baden-Württemberg AG, in seiner Rede.

Er streift die energiepolitischen Diskussionen vergangener Jahre, um dann folgende Fragen zu stellen:

  • Wie stabil ist das regulatorische Umfeld?
  • Muss ich mit energiepolitischen Entscheidungen rechnen, die mein neues Geschäftsfeld nachhaltig schädigen können und wie bin ich ggfs. davor geschützt?
  • Werden in der energiepolitischen Diskussion vor dem Hintergrund des grundlegenden Wandels des Business die richtigen Fragen diskutiert?
  • Die Energiewende basiert zum einem sehr großen Teil an einem gesellschaftlichen Commitment, die konventionelle Erzeugung durch Erneuerbare Energien abzulösen. Bleibt diese gesellschaftliche Akzeptanz auch weiterhin stabil?

Auf vertiefende Beantwortung verzichtet er, verweist allerdings auf die Notwendigkeit der Erörterung.

“Die Märkte”, so sein Fazit am Ende einer längeren Erörterung, ” werden Antworten finden. Es wird die technologische Entwicklung für Speicher geben, wenn die ökonomischen Voraussetzungen gegeben sind, sprich: wenn damit Geld zu verdienen ist. Und die Digitalisierung wird Prozesse und Abläufe verändern, beschleunigen, überflüssig machen – und damit ebenfalls Geschäftsmodelle umkrempeln. Die Frage ist letztlich, ob wir als EU, als Staat oder Bundesland den geeigneten regulatorischen Rahmen schaffen, die Entwicklungen aktiv zu begleiten und die damit entstehenden Chancen zu nutzen…Der Umbau der Energieversorgung ist eine gesellschaftliche Aufgabe, an der alle mitwirken sollten. Ein Scheitern können wir uns aus klimatischen, umweltpolitischen, gesellschaftlichen aber auch aus wirtschaftlichen Gründen gar nicht leisten.”

“Ein solches Jubiläum”, so Moderator Rainer Otto, Geschäftsführer der Vi-Strategie GmbH, ist eine gute Gelegenheit, zurückzuschauen und Bilanz zu ziehen. Aber es ist auch der richtige Zeitpunkt, voller Zuversicht in die Zukunft zu blicken und neue Pläne ins Leben zu rufen.”

Geschäftsführer Dr. Steffen Rothe (Bild oben und Bild unten). Fotos: ENERGIEUNION

Die Pressemitteilung finden Sie bitte HIER. Den Film zur Jubiläumsveranstaltung finden Sie bitte HIER.

Die Teilnehmer der Jubiläumsveranstaltung. Foto: H. Sadowski

15. Mitteldeutsches Energiegespräch am 04. Juni 2018 auf Schloss Ettersburg (bei Weimar)

AKTUELL IM ANSCHLUSS AN DEN 8. THÜRINGER BREITBANDGIPFEL – 15. MITTELDEUTSCHES ENERGIEGESPRÄCH AM 04. JUNI 2018 AUF SCHLOSS ETTERSBURG 

Energiewende – Zukunft Breitband?

Ziel 2025: Gigabit-Gesellschaft – Eine “fortgeschrittene Informationsgesellschaft, die vollständig von Informations- und Kommunikationstechnik durchdrungen ist”

Das 15. Mitteldeutsche Energiegespräch widmet sich dem Thema Breitband als wichtigem Faktor einer zukunftsfähigen Wirtschafts- und Versorgungsstruktur und reflektiert den 8. Thüringer Breitbandgipfel vom gleichen Tag in Erfurt.
“Wir gestalten den Weg in die Gigabit-Gesellschaft mit höchster Priorität”, so heißt es hierzu im am 12. März 2018 unterschriebenen Koalitionsvertrag, “Deshalb wollen wir den flächendeckenden Ausbau mit Gigabit-Netzen bis 2025 erreichen.
Wir wollen den Netzinfrastrukturwechsel zur Glasfaser. Unser Ziel lautet: Glasfaser in jeder Region und jeder Gemeinde, möglichst direkt bis zum Haus.
Schulen, Gewerbegebiete, soziale Einrichtungen in der Trägerschaft der öffentlichen Hand und Krankenhäuser werden wir bereits in dieser Legislaturperiode direkt an das Glasfasernetz anbinden.

Dafür ist eine gemeinsame Kraftanstrengung von Telekommunikationsanbietern und Staat erforderlich. Wir gehen von einem öffentlichen Finanzierungsbedarf von zehn bis zwölf Milliarden Euro in dieser Legislaturperiode aus, die wir in einem Gigabitinvestitionsfonds verlässlich bereitstellen.

Hierfür werden wir die Erlöse aus der Vergabe der UMTS- und 5G-Lizenzen zweckgebunden bereitstellen und wollen bis 2021 im Haushalt sicherstellen, dass das Fördervolumen insgesamt erreicht wird.”

Diskutieren Sie mit Experten das Thema in angenehmer Atmosphäre.

Nähere Einzelheiten zum Gespräch sowie den organisatorischen Ablauf entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Diesen können Sie HIER ansehen.

VNG 2030+ heißt: grün, digital, mit Gas

Thorsten Kasten,
Leiter Neue Themen & Retail der VNG AG

14. Mitteldeutsches Energiegespräch am 19. April 2018 in Leipzig

VNG 2030+ heißt: grün, digital, mit Gas – Starke Stellung in der gaswirtschaftlichen Wertschöpfungskette bleibt bestehen und gründet auf Kostenoptimierung und operativer Performance (10*)

TOUR D´HORIZON ZUM STAND DER ENERGIE-, WÄRME-, UND MOBILITÄTSWENDE ANHAND DER POLITISCHEN NOTWENDIGKEITEN DES KOALITIONSVERTRAGES/Interview mit Thorsten Kasten, Leiter Neue Themen & Retail der VNG AG

Das 14. Mitteldeutsche Energiegespräch unternimmt eine TOUR D´HORIZON ZUM STAND DER ENERGIE-, WÄRME-, UND MOBILITÄTSWENDE ANHAND DER POLITISCHEN NOTWENDIGKEITEN DES KOALITIONSVERTRAGES. Wie würden Sie bitte den gegenwärtigen Stand einschätzen?

Der Koalitionsvertrag enthält Licht und Schatten. Gerade im Energiebereich hätten wir uns mehr Technologieoffenheit gewünscht. Stattdessen liegt der Fokus fast allein immer noch auf dem Ausbau der Erneuerbaren. Aus unserer Sicht sollte die Bundesregierung vielmehr das eigentliche Ziel der Energiewende – nämlich kostengünstig CO2 zu reduzieren – in den Mittelpunkt stellen. Wie das Ganze dann bewältig wird, sollte den Bürgern und der Wirtschaft überlassen bleiben. Die Formulierungen im Bau-Kapitel gehen hier mit guten Beispiel voran. Technologieoffenheit und die Kosten sind hier zentrale Prämissen, um die Energiewende voranzubringen.


Was müsste denn in den kommenden 3 bis 5 Jahren oder in der noch verbleibenden gegenwärtigen Legislaturperiode des Deutschen Bundestages parlamentarisch auf den Weg gebracht werden, um den Erfolg des Gesamtprojektes zu sichern?

Die Energiewende wird nur dann erfolgreich sein, wenn sie auch vom Bürger akzeptiert ist. Eine immer komplexere Gesetzgebung und steigende Kosten überfordern Unternehmen und Haushalte. Wir plädieren daher dafür, dass die Bundesregierung sich mehr auf die Rahmensetzung konzentriert und nicht bis in die Details steuernd eingreift. Stattdessen sollte CO2 als Leitwährung für die Bewertung und Förderung aller Energiewende-Maßnahmen gelten. Dazu gehört auch, dass die Bundesregierung von Ihrem Credo Abstand nimmt, dass die Energiewende nur dann gelingt, wenn Strom in allen Sektoren Einzug hält.

Gas und die Gasinfrastruktur sind aus unserer Sicht wesentliche Elemente des Energiesystems der Gegenwart und der Zukunft. Dazu gehört auch das Thema Power-to-Gas, verbunden mit der Entwicklung synthetischer Gase oder Wasserstoff. Ich freue mich daher, dass die Bundesregierung das Thema infrastrukturelle Sektorenkopplung weiter vorantreiben möchte. Ein echter Erfolg wäre es zum Beispiel, wenn in Zukunft die Netzentwicklung der Strom- und Gasinfrastruktur gemeinsam und abgestimmt vorangebracht wird.


Sie leiten den Bereich Neue Themen & Retail innerhalb der VNG-Gruppe und sind für das Zukunftsdenken im VNG-Konzern verantwortlich. Wie sehen Sie die weitere Entwicklung der VNG-Gruppe? Hat die VNG-Gruppe aus heutiger Sicht zur Meisterung der Herausforderungen die richtige Aufstellung?

Mit unserer Strategie VNG 2030+ haben wir uns als VNG-Gruppe zukunftsfähig positioniert. Wir haben uns in der Erarbeitung intensiv mit unserem Umfeld, den Megatrends sowie den Entwicklungen der Energiewende hinsichtlich des Energieträgers Gas beschäftigt und eine Antwort formuliert. VNG 2030+ heißt: grün, digital, mit Gas.


Können Sie das bitte ein wenig konkreter erläutern?

Kern von VNG 2030+ ist, dass wir über unsere klassischen Geschäftsbereiche Exploration & Produktion, Handel & Vertrieb, Transport und Speicher eine starke Stellung in der gaswirtschaftlichen Wertschöpfungskette halten. Der Fokus liegt hier auf der Kostenoptimierung und der operativen Performance. Wir wollen dabei die Potentiale des Energieträgers Gas noch stärker zum Gelingen der Energiewende herauszustellen und unsere Kompetenzen einbringen. Darüber hinaus ist es das Ziel, Wachstumschancen in angrenzenden Geschäftsfeldern zu identifizieren und diese konsequent zu nutzen. 2017 haben wir deshalb intensive Aktivitäten in den Geschäftsfeldern Biogas, digitale Infrastruktur und Quartierslösungen aufgenommen.

Gibt es Beispiele, wo die VNG-Gruppe Treiber ja Trendsetter in Sachen Energiewende ist?

Digitalisierung, Energieeffizienz und Zusatzprodukte neben der Commodity für unsere Kunden sind bei VNG stärker in den Fokus gerückt. In diesem Zuge haben wir in 2017 ein eigenes kleines Start-Up gegründet, welches sich mit eben diesen Themen beschäftigt. Dieses Unternehmen mit dem Namen effizienzcloud GmbH steht als digitale Plattform für einen Marktplatz für Effizienzprodukte. Die Idee ist hier, KMUs die Suche nach Effizienzprodukten zu vereinfachen, sie vergleichbar zu machen und direkt zu bestellen. Diese Plattform kann bei der Umsetzung der Energiewende einen positiven Anschub geben.


Nun zeichnen sich, getrieben durch E.ON SE und RWE AG, gravierende Veränderungen in der Energielandschaft ab. Muss die Branche, müssen Sie in der VNG-Gruppe dadurch umdenken, ihre Konzepte ändern und neu ausrichten oder anpassen?

Unabhängig von diesem Vorgang, den wir natürlich sehr aufmerksam verfolgen, muss VNG den eingeschlagenen Weg mit der Strategie VNG 2030+ weitergehen. Dabei sehen wir uns bereits in einzelnen neuen Geschäftsfeldern um. Kooperationen auch mit Kommunen werden hier zunehmend eine wichtige Rolle spielen. Als Beispiel sei hier noch einmal die VNG ViertelEnergie GmbH genannt, die Quartierslösungen für Kommunen konzipiert und gemeinsam mit dem Partner Tilia umsetzt.


Gegenwärtig wird viel über die Blockchain-Technologie gesprochen, mitunter ohne genauere Vorstellungen und das entsprechende Basiswissen, meist im Sinne einer Schlüsseltechnologie, mit der viele Markteilnehmer zur selben Zeit die gleiche Information zur Verfügung gestellt bekommen. Sehen Sie für die Energiewende darin einen Erfolgstreiber?

Blockchain ist mehr als Krypto-Währungen. In einer Blockchain werden Daten in einem geschlossenen Bereich allen Beteiligten zeitgleich zur Verfügung gestellt. Nehmen wir einmal das Beispiel einer energieautarken Quartierslösung. In diesem Quartier sind verschiedene Energieerzeugungsanlagen, wie PV, Biogas etc. sowie Speicher und eine Vielzahl von Abnehmern in einem Kreislauf verbunden. Hier kann die Blockchain, das Abnahmeverhalten und die jeweiligen Energiequellen optimal steuern und bei Bedarf Rechnungen erstellen und und und. Somit kann und wird Blockchain die Energiewende unterstützen. Denn die Datenströme werden immer umfangreicher, sodass einen „einfache“ Automatisierung nicht mehr ausreichend ist.


Gibt es in der VNG-Gruppe konkrete Ansatzpunkte für die Nutzung der Blockchain-Technologie?

VNG beschäftigt sich in einer gruppenweiten Arbeitsgruppe mit dem Thema Blockchain. Hier geht es im Speziellen darum zu erörtern, welche Anwendungsfälle für die Energiebranche relevant sind. Konkret sind dies für uns zunächst Themen rund um Mieterstrom – quasi als Energiewende im eigenen Haus.

VITA

2017
LEITER NEUE THEMEN UND RETAIL
VNG AG, Leipzig
Verantwortlich für den Innovationsprozess und die Entwicklung von neuen Geschäftsfeldern

GESCHÄFTSFÜHRER effizienzcloud GmbH
Marktplattform für Energieeffizienzprodukte

2016
LEITER PRODUKTSTEUERUNG
VNG AG, Leipzig

2012-2016
LEITER PORTFOLIOMANAGEMENT
VNG AG, Leipzig

2009-2012
LEITER PORTFOLIOBASIERTE RETAILKUNDEN
RWE Vertrieb AG, Dortmund

2004-2009
LEITER VOLUMENGESCHÄFT UND LOGISTIK
RWE Westfalen Weser Ems, Dortmund

SEIT 1995
DIVERSE POSITIONEN IN DER ENERGIEBRANCHE<

AUSBILDUNG RUHR-UNIVERSITÄT BOCHUM
Diplom Ingenieur Maschinenbau mit der Vertiefungsrichtung „Strömungstechnik“

(*In loser Folge bittet der Verlag Vi-Strategie unter der Rubrik AKTUELLES Experten, Zeitzeugen und Persönlichkeiten der Zeitgeschichte um Antwort zu allgemein-interessierenden Fragen.
Im 10. Interview (Sehen Sie bitte auch AKTUELLES vom 15.04.2018 ff) gibt aus Anlass des 14. Mitteldeutschen Energiegespräches Thorsten Kasten, Leiter Neue Themen & Retail der VNG AG, in einer TOUR D´HORIZON ZUM STAND DER ENERGIE-, WÄRME-, UND MOBILITÄTSWENDE ANHAND DER POLITISCHEN NOTWENDIGKEITEN DES KOALITIONSVERTRAGES Auskunft über Zukunftsszenarien in diesen Bereichen. NACHDRUCK OHNE GENEHMIGUNG NICHT GESTATTET.)

Vom einstigen Energieeinkäufer für die Gesellschafter zum bundesweit erfolgreichen Portfoliomanager und Daten-Dienstleister

Geschäftsführer der Vi-Strategie GmbH Rainer Otto moderiert am 07. Juni 2018 das 20-jährige Firmenjubiläum der Schweriner ENERGIEUNION GmbH

Vom einstigen Energieeinkäufer für die Gesellschafter
zum bundesweit erfolgreichen Portfoliomanager und Daten-Dienstleister

ENERGIEUNION GmbH dankt für treue Unterstützung, tiefes Vertrauen und gute Zusammenarbeit mit Einladung der Geschäftspartner und potentiellen Kunden /
Hervorragende Vorträge bei gemeinsamer Feier geplant

Vor 20 Jahren startete die Liberalisierung des Energiemarktes in Deutschland. Das war für drei Stadtwerke Veranlassung, die ENERGIEUNION als Gesellschaft für energiewirtschaftliche Zusammenarbeit zu gründen.

Das ist zugleich Anlass, inne zu halten und die unternehmerische Entwicklung der ENERGIEUNION GmbH anhand der Gestaltung des deutschen Energiemarktes in den jüngsten zwei Jahrzehnten zu reflektieren.

Der Autor dieser Zeilen hatte hierzu in verschiedenen Funktionen und aus unterschiedlichen Perspektiven die Gelegenheit, das Unternehmen in seiner Entwicklung zu begleiten und dabei auch die Mitarbeiter kennenzulernen.

Gestartet zunächst als Energieeinkäufer für die Gesellschafter, entwickelte sich die ENERGIEUNION GmbH rasch als Unternehmen weiter, dass sich als erfolgreicher, bundesweit tätiger Portfoliomanager für eine Vielzahl von Unternehmen sowie Daten-Dienstleister für Lieferanten und im Auftrag zahlreicher Kunden, Strom- und Gashändler mit 135 Handelspartnern etabliert hat.

Erreichtes zu würdigen und die Entwicklung vergangener Jahre, insbesondere im Konzernverbund der VNG-Gruppe, Revue passieren zu lassen, wird im Mittelpunkt des Festvortrages des Geschäftsführers der ENERGIEUNION GmbH Dr. Steffen Rothe stehen.

Ein Grußwort spricht Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung in Mecklenburg-Vorpommern, bevor danach der Vorstandsvorsitzende der VNG AG Ulf Heitmüller in seinem Vortrag “Die ENERGIEUNION GmbH im Kontext der Konzernstrategie VNG 2030” reflektiert.

Den Abschluss der fachlich vermutlich sehr spannenden Vortragsreihe liefert Manfred Haberzettel, Leiter Geschäftsentwicklung, Erzeugung und Portfolioentwicklung der EnBW – Energie Baden Württemberg AG, in seinem Vortrag mit einem Ausblick auf “Die Zukunft der Energieversorgung – Vom ´Nebenher´ der Energiewelten zur ´ENERGIEUNION´”.

Die Moderation der sich anschließenden Diskussion übernimmt der Geschäftsführer der Vi-Strategie GmbH Rainer Otto.